Dringender Schutzschirm gegen Drohnen: Die Nato reagiert auf eine neue Bedrohungslage.
Nato und EU beraten über verstärkte Abwehr von Drohnen
Nach Angaben von Novyny.live: In der Sendung „Den.LIVE“ diskutierten Fachleute über die Verschärfung des Schutzes vor unbemannten Fluggeräten in Nato und EU. Dabei standen auch Vorfälle mit Drohnen nahe der Grenzen Russlands und Belarus‘ im Fokus. Zu den Gästen zählten unter anderem Vitalij Kim, Jurij Podorozhnij, Oleksandr Sjerstschykow, Maksym Tkachenko, Jurij Romanjuk, Maksym Hardus und Maria Mesenzewa-Fedorenko.
Die Mitgliedsstaaten der Nato und der EU erwägen derzeit, ihre Abwehrmaßnahmen gegen Drohnen an der östlichen Grenze des Bündnisses deutlich zu verstärken. Auslöser dieser Debatten sind mehrere Zwischenfälle mit Drohnenangriffen in der Region. Beispielsweise griffen die ukrainischen Streitkräfte drei Brücken in der Region Cherson an. Auch auf der Krim kam es zu Drohnenattacken, die Explosionen und Schäden an Brücken verursachten.
Drohnenangriffe und militärische Unterstützung für die Ukraine
In Russland selbst wurde die Erdölraffinerie Afipski von Drohnen getroffen, was einen großflächigen Brand auslöste. Vor diesem Hintergrund prüft die Nato ein neues Militärhilfspaket für die Ukraine in Höhe von 70 Milliarden Euro. Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow führte dazu Gespräche mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Zur Einordnung: Die Bedrohung durch Drohnen hat in den letzten Monaten erheblich zugenommen, sodass die Allianz nun schneller handeln muss.
Der Hersteller des Patriot-Systems gab zudem eine alarmierende Erklärung zur Raketenversorgung ab. Nachdem russische Vorstöße in Richtung Slowjansk gescheitert waren, verlegte der Gegner seinen Angriffsschwerpunkt auf Kostjantyniwka. Die Nato diskutiert nun eine sofortige Verstärkung des Drohnenschutzes an der Ostflanke – ein Zeichen dafür, wie dringlich dieses Thema in der aktuellen Lage geworden ist.
Die Beratungen über eine intensivierte Drohnenabwehr in Nato und EU spiegeln die wachsende Sorge um die regionale Sicherheit wider, insbesondere angesichts der Zunahme von Angriffen mit unbemannten Fluggeräten. Diese Entwicklung könnte den weiteren Verlauf der militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und die allgemeine Lage in Europa maßgeblich beeinflussen. Gleichzeitig zeigt das geplante neue Hilfspaket für die Ukraine die anhaltende Unterstützung westlicher Staaten im Kampf gegen äußere Bedrohungen.
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