USA missachten China: Russlands UN-Botschafter kritisiert Visa-Verweigerung für Moskauer Delegierten.
Sitzung des UN-Sicherheitsrats
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 26. Mai leitete der chinesische Außenminister Wang Yi eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Dabei äußerte Russlands Vertreter Wassili Nebensia seinen Unmut darüber, dass Alimow, der für UN-Angelegenheiten zuständig ist, nicht zugelassen wurde. Trotz wiederholter Bemühungen, die US-Seite zur Ausstellung eines Visums für Alimow zu bewegen, sei dieses letztlich verweigert worden, so Nebensia.
Der UN-Sicherheitsrat umfasst 15 Mitgliedsstaaten. Nebensia betonte, dass der Zugang zum UN-Hauptquartier in New York allen Amtsträgern der Mitgliedsländer ohne Ausnahme gewährt werden müsse. Er bezeichnete die aktuelle Lage als
„eine sehr gefährliche Tendenz, die die Aufmerksamkeit der gesamten internationalen Gemeinschaft erfordert.“Dies verdeutlicht die wachsenden Spannungen zwischen den USA und Russland innerhalb der Vereinten Nationen.
Debatte über russischen Terror
Für den 28. Mai ist eine weitere Sitzung des UN-Sicherheitsrats anberaumt, um über den von Russland ausgehenden Terror gegen Kiew zu beraten. Dieses Thema hätte zweifellos zu heftigen Debatten unter den Ratsmitgliedern geführt, doch die Verweigerung der Teilnahme Alimows rückte während der Diskussion in den Vordergrund.
Die Nichtzulassung Alimows könnte auf eine Verschärfung der Spannungen zwischen Russland und den USA hindeuten und zeigt die Komplexität der Zusammenarbeit von Mitgliedsstaaten im Rahmen der UNO. Diese Frage unterstreicht neben der Erörterung russischer Aktionen in der Ukraine die Bedeutung internationaler Kooperation und des Dialogs in Zeiten globaler Krisen. Die Entwicklungen auf der bevorstehenden Sitzung des Sicherheitsrats könnten die politischen Positionen der Beteiligten und die internationale Politik insgesamt maßgeblich beeinflussen.
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