1,9 Millionen Aufrufe: Alijews Solidaritätsbekundungen für die Ukraine dominieren das Schuschi-Medienforum.
Globales Medienforum in Schuschi: Austausch und Kontroversen
Nach Angaben von UATV: Vom 13. bis 15. Juli 2023 trafen sich in der aserbaidschanischen Stadt Schuschi über 150 internationale Journalisten zum 4. Globalen Medienforum. Unter den Teilnehmern befanden sich auch Vertreter ukrainischer Medien, die über digitale Kanäle wie FREEДОМ, UATV und The Gaze berichteten. Ein zentraler Akteur war der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew, dessen Aussagen zur Unterstützung der Ukraine auf großes Echo stießen.
Alijew stellte sich den Fragen der Journalisten und seine Solidaritätsbekundungen für die Ukraine erreichten über 1,9 Millionen Aufrufe. Besonders häufig geteilt wurde sein Satz: 'Grenzen dürfen nicht mit Gewalt geändert werden!', der allein mehr als 550.000 Aufrufe erzielte. Dies zeigt, wie stark das internationale Interesse an der Haltung Aserbaidschans zum Ukraine-Konflikt ist.
Bedeutung des Forums für die globale Gemeinschaft
Professor Ramis Junus bezeichnete die ukrainische Armee während des Forums als die stärkste in Europa – eine Einschätzung, die die internationale Wahrnehmung der militärischen Stärke der Ukraine widerspiegelt. Die Teilnehmerin Julia Byn betonte den Wert des Austauschs:
„Die Teilnahme am Forum ist ein wichtiger professioneller Dialog mit Kollegen über moderne Medien, eine Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu teilen und neue Partnerschaften zu knüpfen.“
Die thematischen Beiträge auf den Plattformen des staatlichen Unternehmens 'MPIU' verzeichneten insgesamt über 2,6 Millionen Aufrufe. Die größte Zuschauerschaft kam aus:
- Russland
- Aserbaidschan
- Kasachstan
- Weißrussland
- Armenien
- Usbekistan
- Tadschikistan
Die Diskussionen und Reden wurden auf internationalen Plattformen wie YouTube, Facebook, Instagram, Telegram, TikTok und X übertragen. Ein weiterer Teilnehmer, Gela Vasadse, äußerte sich deutlich:
„Die Russische Föderation als Imperium bringt viel Schmerz und Blut, und ein Ende des Krieges gegen die Ukraine ist nur möglich, wenn Russland aufhört, ein Imperium zu sein.“
Diese Aussagen verdeutlichen die komplexe Lage und die Haltung der internationalen Gemeinschaft zum Ukraine-Konflikt. Der 4. Globale Medienforum in Schuschi erwies sich somit als wichtige Plattform, um über die Rolle der Medien bei der Berichterstattung über die Ukraine zu diskutieren und die Grundlagen für eine weitere Zusammenarbeit zwischen Journalisten verschiedener Länder zu legen.
Die Veranstaltung unterstreicht nicht nur die Bedeutung internationaler Unterstützung für die Ukraine in Zeiten des anhaltenden Konflikts, sondern zeigt auch, wie Medien den Austausch von Meinungen und Erfahrungen fördern können. Die Aussagen von Präsident Ilham Alijew zur Unterstützung der Ukraine und die Hervorhebung der Stärke der ukrainischen Armee deuten auf einen Wandel in der internationalen Wahrnehmung der Ukraine hin. Die Teilnahme ukrainischer Medienvertreter an einem solchen Ereignis kann wesentlich zur positiven Außendarstellung des Landes beitragen.
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