Sanddollar: Die Geheimnisse des Meeresglücks und wo man sie finden kann.

Sanddollar: Die Geheimnisse des Meeresglücks und wo man sie finden kann
Sanddollar: Die Geheimnisse des Meeresglücks und wo man sie finden kann

Nach Angaben von ТСН: Viele Menschen, die in der Nähe des Ozeans leben, wissen nichts über das interessante Meereswesen, das ein beliebtes Souvenir an der pazifischen Küste geworden ist. Es handelt sich um den Sanddollar - einen flachen Seeigel, der auch als „glücklicher Dollar“ oder „Meereskeks“ bezeichnet wird, aufgrund seiner ungewöhnlichen Form.

In diesem Artikel werden wir die interessantesten Fakten über dieses einzigartige Geschöpf betrachten.

Kein Gehäuse, sondern ein Panzer: Die Geheimnisse der „Münze“

Der Sanddollar, den man an Stränden finden kann, ist kein Muschelschale, sondern ein Exoskelett (Panzer) eines flachen Seeigels mit einem Durchmesser von 5-10 cm und einer Dicke von bis zu 1 cm. Seine Form ähnelt einer großen Münze.

Auf der Oberseite des Sanddollars kann man ein Muster in Form von Blütenblättern oder einem fünfzackigen Stern erkennen, welches die Spuren des Atmungs- (ambulakralen) Systems sind. Der lebende Sanddollar hat eine dunkle, fast schwarze Farbe und ist mit zahlreichen samtartigen Tentakeln bedeckt, die wie kleine Härchen aussehen.

Diese Tentakeln dienen dazu, Plankton und kleine Nahrung zu fangen, die zum Mund, der sich unten befindet, gebracht wird. Der Prozess des Zerkleinerns der Nahrung dauert bis zu 15 Minuten, und die vollständige Verdauung kann bis zu zwei Tage in Anspruch nehmen.

Leben im Sand und Regeneration

Diese Art ist entlang der Küste von Alaska bis Kalifornien verbreitet und lebt normalerweise auf dem sandigen Boden in Tiefen von bis zu 10 Metern. Sanddollars können sich bis zu 15 cm tief im Sand eingraben. Sie sind Bedrohungen durch Fische, Seeotter und Seesterne ausgesetzt, aber viele von ihnen sterben an Alter (leben 6-10 Jahre) oder während starker Stürme.

Sanddollars sind in der Lage zur Regeneration. Neue Zellen wachsen chaotisch auf beschädigten Stellen. Dies hat die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf sich gezogen, die diese Tiere untersuchen, um neue Ansätze zur Behandlung von Krebs zu finden.

Wo „glückliche Dollar“ zu finden sind

Obwohl es als Glücksfall gilt, einen ganzen „glücklichen Dollar“ zu finden, gibt es Orte, an denen die Wahrscheinlichkeit besonders hoch ist:

  1. Centennial Beach (Tsawwassen-Halbinsel): besonders bei starkem Niedrigwasser.
  2. White Rock: entlang des schlammigen Bodens näher zur amerikanischen Grenze während des Niedrigwassers.
  3. Parksville-Strände auf Vancouver Island.
  4. Strände des Pacific Rim Nationalparks: Bitte beachten Sie, dass das Sammeln von Muscheln hier verboten ist.

Wie man einen lebenden Sanddollar erkennt und warum man ihn nicht vom Strand mitnehmen sollte

Das Exoskelett des Sanddollars, das aussieht wie eine silberne Münze, wird oft an der Küste gefunden. Aber bevor man den Fund mitnimmt, ist es wichtig, einen lebenden Organismus von einem toten Panzer zu unterscheiden.

Ein lebendes Individuum hat einen dunklen Farbton – von braun, rot oder violett bis dunkelgrau. Die silberlich-weiße Farbe des Exoskeletts tritt erst nach dem Tod auf, wenn die Sonne es bleicht.

Beim Berühren fühlt sich ein lebender Sanddollar samtig an. Seine Oberfläche ist mit winzigen Härchen (Stacheln) bedeckt. Wenn sich die Härchen bewegen, ist das Tier lebendig. Man sollte jedoch vorsichtig sein, da die Stacheln schmerzhaft sein können.

Wichtig: Ein toter Sanddollar wird glatt und ohne Härchen sein, da diese im Laufe der Zeit abfallen.

Sanddollars sind nicht giftig und für den Menschen unbedenklich, unabhängig davon, ob sie lebendig oder tot sind. Lebende Exemplare sollten vorsichtig ins Wasser zurückgebracht und in Ruhe gelassen werden.

In vielen Gebieten ist es illegal, lebende Sanddollars zum Trocknen und als Schmuck zu sammeln. Aus ethischen Gründen sollte man nur leere, tote Panzer mitnehmen.

Es sollte daran erinnert werden, dass in Südamerika ein Insekt lebt, das alle Vorstellungen von der gewöhnlichen Größe von Ameisen übertrifft. Es handelt sich um Dinoponera – die größte Ameisenart auf dem Planeten, mit Arbeitern, die bis zu 4 Zentimeter groß werden. Diese Riesen zeichnen sich nicht nur durch ihre Größe aus, sondern auch durch ihre ungewöhnliche soziale Organisation.

Es wurde auch berichtet, dass radikale Umweltveränderungen auf der Osterinsel (Rapa-Nui) oft als typisches Beispiel für Umweltveränderungen betrachtet werden, aber aktuelle Forschungen versuchen die Rolle von polynesischen Ratten bei der Abholzung zu bestimmen.


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