Die britische Regierung hat die "Kaufe eins - bekomme eins kostenlos"-Aktionen für ungesunde Produkte verboten.
Verbot von 'Kaufe eins - bekomme eins kostenlos'-Aktionen
Nach Angaben von The Sun: Die Regierung hat ein Verbot für 'Kaufe eins - bekomme eins kostenlos'-Aktionen auf beliebte Artikel in Supermärkten eingeführt.
Jetzt können Käufer diese Aktion nicht mehr für Produkte wie Süßigkeiten, Chips und Limonade nutzen.
Die Aktionen 'Kaufe eins - bekomme eins kostenlos' sind in Supermärkten verboten.GettyDiese Maßnahme, die gestern in Kraft trat, wurde über mehrere Jahre diskutiert, aber Verzögerungen waren mit der Lebenshaltungskostenkrise verbunden.
Minister sind der Ansicht, dass diese Initiative helfen wird, das Problem der Adipositas unter Jugendlichen zu lösen.
Neue Regeln für Supermärkte
Die Änderungen betreffen große Supermärkte, Straßengeschäfte und Online-Shops.
Außerdem können Cafébesucher keine kostenlosen Nachfüllungen von Limonade mehr in beliebten Lokalen wie Nando's oder Five Guys erhalten.
Der nächste Schritt wird ein Verbot von Werbespots bis 21:00 Uhr sein, die ungesunde Lebensmittel bewerben, und ab dem neuen Jahr – ein vollständiges Verbot von Online-Promotionen.
Die Regierung hat ein Klassifizierungssystem entwickelt, um festzustellen, welche Produkte und Getränke als ungesund gelten, basierend auf ihrem Einfluss auf Adipositas bei Kindern.
Die Liste umfasst alles von Erfrischungsgetränken und Schokolade bis hin zu Pizza und Eis. Auch einige Cerealien und süße Backwaren werden nicht mehr zu den angegebenen Zeiten beworben.
„Adipositas nimmt den Kindern den bestmöglichen Start ins Leben, führt zu Gesundheitsproblemen und kostet den NHS Milliarden.“
„Diese Regierung ergreift Maßnahmen, um die Werbung für ungesunde Lebensmittel, die sich an Kinder richtet, sowohl in Fernsehsendungen als auch online zu stoppen.“
Statistiken und Auswirkungen
Laut den neuesten Daten leidet einer von zehn Vorschulkindern bereits an Adipositas, und einer von fünf Kindern hat bis zum Alter von fünf Jahren Zahnprobleme.
Adipositas kostet den NHS mehr als 11 Milliarden Pfund pro Jahr.
Die Regierung hofft, dass das Werbeverbot dazu beiträgt, etwa 20.000 Fälle von Adipositas bei Kindern zu verhindern.
Wie die BBC berichtet, haben große Supermärkte wie Sainsbury's und Tesco bereits zuvor ihre eigenen Einschränkungen eingeführt.
Andrea Martinez-Inchausti von der britischen Einzelhandelsvereinigung erläuterte, dass „die meisten“ ihrer Mitglieder bereits die neuen Anforderungen erfüllen.
„Für sie wird es keine großen Änderungen geben.“
„Lebensmitteleinzelhändler unterstützen ihre Kunden bei der Auswahl gesünderer Lebensmittel durch bessere Kalorienkennzeichnung, Reformulierung von Produkten und Portionenkontrolle.“
Diese Maßnahmen sind Teil einer nationalen Strategie zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern und zur Bekämpfung der Verbreitung von Adipositas. Die Behörden hoffen, dass die eingeleiteten Änderungen nicht nur gesundheitliche Risiken verringern, sondern auch ein richtiges Ernährungshandeln bei der jungen Generation fördern. Es ist jetzt wichtig, die Umsetzung dieser Normen und ihre Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit und das Verbraucherverhalten insgesamt zu überwachen.
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