Fast 500 Luftziele und vier Tote in der Region Kiew: Russlands kombinierter Nachtangriff auf die Ukraine.
Russlands kombinierter Schlag gegen die Ukraine am 14. März 2023
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 14. März 2023 griff Russland die kritische Infrastruktur der Ukraine mit einem kombinierten Waffeneinsatz an. Der Schwerpunkt lag auf der Region Kiew. Dabei kamen sowohl Kampfdrohnen als auch Raketen zum Einsatz. Insgesamt registrierte die ukrainische Seite 498 feindliche Luftangriffsmittel.
Zusammensetzung der Angriffskräfte
Zu den eingesetzten Raketen gehörten im Einzelnen:
- 2 Seezielflugkörper vom Typ ‚Zirkon‘, gestartet vom vorübergehend besetzten Gebiet der Autonomen Republik Krim;
- 13 ballistische Raketen der Typen Iskander-M und S-400, abgefeuert aus der Oblast Brjansk;
- 25 Marschflugkörper vom Typ ‚Kalibr‘, gestartet aus dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer;
- 24 Marschflugkörper vom Typ Ch-101, gestartet aus der Oblast Wologda;
- 4 gelenkte Luft-Boden-Raketen der Typen Ch-59 und Ch-69;
- 430 Angriffsdrohnen verschiedener Bauarten, darunter ‚Shahed‘, ‚Gerbera‘ und ‚Italmas‘.
Bis 09:00 Uhr hatte die ukrainische Luftverteidigung 460 Ziele abgefangen – 58 Raketen und 402 Drohnen. Trotz dieser Abwehrerfolge trafen sechs Raketen und 28 Angriffsdrohnen an elf verschiedenen Orten. In der Oblast Kiew kamen dabei vier Menschen ums Leben. Die Liste der abgeschossenen Ziele umfasste:
- 1 Seezielflugkörper vom Typ ‚Zirkon‘;
- 7 ballistische Raketen der Typen Iskander-M/S-400;
- 25 Marschflugkörper vom Typ ‚Kalibr‘;
- 24 Marschflugkörper vom Typ Ch-101;
- 1 gelenkte Luft-Boden-Rakete vom Typ Ch-59/69;
- 402 feindliche Drohnen verschiedener Bauarten.
Dieser Angriff reiht sich in die anhaltenden russischen Militäroperationen ein, die darauf abzielen, die Ukraine zu destabilisieren und ihre kritische Infrastruktur zu schädigen. Der Einsatz moderner Raketentechnologie wie der ‚Zirkon‘ zeigt eine Eskalation des Konflikts und mögliche Gefahren für die regionale Sicherheit auf. Die massierten Angriffe deuten darauf hin, dass Russland solche Operationen fortsetzen will, was die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur weiter gefährdet. Die ukrainische Luftabwehr steht damit vor einer ständigen Herausforderung, einen hohen Schutz zu gewährleisten.
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