Russischer Nachtangriff auf Odessa: Stromausfall für mehr als 50.000 Menschen.
Massiver Angriff trifft Energieinfrastruktur in der Region Odessa
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 3. Februar griffen russische Streitkräfte die Region Odessa massiv an und beschädigten Energieanlagen sowie zivile Infrastruktur. Der Leiter der Militärverwaltung der Region, Oleg Kiper, bestätigte den Angriff. In der Folge waren über 50.000 Einwohner der Region ohne Strom. Solche Attacken auf die Energieversorgung gehören seit Monaten zur russischen Kriegsführung und treffen die Zivilbevölkerung besonders hart.
Die nächtlichen Explosionen verursachten Schäden an:
- drei Wohngebäuden
- Lagerhallen und Verwaltungsgebäuden
- mehreren Pkws
Nach aktuellen Angaben gab es bei dem Angriff keine Toten oder Verletzten. Kritische Infrastruktureinrichtungen werden vorübergehend mit Notstromaggregaten betrieben. Die Detonationen waren nicht nur in der Region Odessa, sondern auch in Kiew, Charkiw, Dnipro, Saporischschja, Winnyzja und Sumy zu hören.
Angriffe in weiten Teilen des Landes
Ziel der Angriffe waren Dutzende Ortschaften im ganzen Land, darunter:
- Krywyj Rih
- Konotop
- Slowjansk
- Browary
Dieser Vorfall markiert eine weitere Eskalationsstufe im nun fast zweijährigen Krieg in der Ukraine. Der nächtliche Beschuss unterstreicht die anhaltende Strategie russischer Kräfte, zivile Infrastruktur zu zerstören. Ukrainische Einsatzkräfte arbeiten derzeit an der Wiederherstellung der Stromversorgung und der Schadensbewertung. Die zunehmende Häufigkeit solcher Angriffe auf Energieobjekte lässt besonders in der kalten Jahreszeit Befürchtungen um die Sicherheit der Bevölkerung wachsen.
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