Die Ukraine zieht Deutschland zur Wiederherstellung von Wohnraum für IDPs heran: Einzelheiten der Initiative.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Ukraine wendet sich an Deutschland mit der Bitte um finanzielle Hilfe zur Wiederherstellung von Wohnraum und kritischer Infrastruktur. Das Land zielt darauf ab, Menschen, die durch den Krieg betroffen sind, neue Wohnungen bereitzustellen. Dies gab der stellvertretende Ministerpräsident der Ukraine, Oleksiy Kuleba, bekannt.
'Für Menschen, die ihre Häuser in vorübergehend besetzten Gebieten verlassen haben, ist Wohnraum eine Frage der Würde und Sicherheit. Viele haben nicht nur ein Dach über dem Kopf verloren, sondern auch Dokumente oder die Möglichkeit, ihr Recht darauf nachzuweisen. Wir erweitern das Programm eWiederherstellung und suchen nach Ressourcen, um allen Familien aus den besetzten Gebieten zu helfen. Dabei ist die Unterstützung unserer Partner, einschließlich Deutschlands, von entscheidender Bedeutung. Gemeinsam können wir den Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, die Chance geben, ein neues Kapitel im Leben zu beginnen', betonte Oleksiy Kuleba.
Während der Verhandlungen wurden die weitere Zusammenarbeit mit KfW diskutiert, die Hypotheken für finanziell tragfähige Internally Displaced Persons (IDPs) über die staatliche Jugendwohnverordnung bereitstellt. Bis heute wurden bereits 1053 Kredite über insgesamt 35 Millionen Euro genehmigt, und um noch etwa 2000 Familien unterzubringen, werden 75 Millionen Euro benötigt.
Weitere Entwicklung der Infrastruktur und Energieeffizienz
Es wurden auch Möglichkeiten zur Fortsetzung der Finanzierung von Projekten zur energieeffizienten Wiederherstellung der sozialen Infrastruktur und zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen erörtert. Es ist geplant, 119 Bildungseinrichtungen in ganz Ukraine zu modernisieren: In jedem Stadtzentrum sollen die Beleuchtungssysteme durch energieeffiziente ersetzt werden sowie Solarpanels und Energiespeicher installiert werden.
Die Frage der Stärkung der institutionellen Kapazität, der Gewinnung von Investitionen in die Produktion energieeffizienter Materialien und die Umsetzung von Projekten zur Thermomodernisierung standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Minister Kuleba betonte die Absicht, die Zusammenarbeit mit Deutschland in allen Bereichen zu erweitern, beginnend mit der Wohnungspolitik bis hin zur Energieeffizienz und regionalen Programmen.
Somit sucht die Ukraine aktiv die Unterstützung Deutschlands für die Wiederherstellung des Wohnungsbestands und der kritischen Infrastruktur. Darüber hinaus ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit im Bereich der Energieeffizienz und der Entwicklung der sozialen Infrastruktur geplant. Diese Verhandlungen unterstreichen die Bedeutung internationaler Unterstützung im Wiederaufbau des Landes.
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