Ukrainische Soldaten erhalten 2026 Zuschläge für akademische Grade und Kampfeinsätze.
Neue Zusatzleistungen für Soldaten ab 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 werden ukrainische Soldaten Anspruch auf finanzielle Zuschläge für erworbene akademische Grade und wissenschaftliche Titel haben. Zudem sind Sonderzahlungen für die Erfüllung spezieller Aufgaben vorgesehen. Diese Neuregelung soll Militärangehörige unterstützen, die ihren Dienst mit wissenschaftlicher Arbeit verbinden oder in besonderen Einsatzsituationen stehen.
Die Zulagen für akademische Grade belaufen sich auf:
- 5 % des Grundgehalts für Inhaber eines Doktorats (PhD);
- 10 % für Inhaber eines Doktors der Wissenschaften.
Damit soll ein Anreiz für Qualifizierung und militärwissenschaftliche Forschung geschaffen werden.
Für wissenschaftliche Titel gelten folgende Aufschläge:
- 5 % des Grundgehalts für den Titel eines Dozenten;
- 10 % für den Titel eines Professors.
Diese Zuschläge fördern die wissenschaftliche Betätigung im Militär und heben das professionelle Niveau.
Darüber hinaus erhalten Soldaten, die Kampfaufträge ausführen, einen Zuschlag von 30.000 Hrywnja. Für Angehörige militärischer Führungsstäbe sind 50.000 Hrywnja vorgesehen. Die höchste Zulage in Höhe von 100.000 Hrywnja wird Soldaten gewährt, die sich in Gebieten mit aktiven Kampfhandlungen aufhalten oder sich in medizinischer Behandlung befinden.
Das minimale Grundgehalt für Angehörige der Streitkräfte der Ukraine wird 2026 bei 20.100 Hrywnja liegen. Die Reform des Vergütungssystems zielt darauf ab, die soziale Absicherung der Soldaten zu verbessern und ihre Motivation im Dienst zu stärken. Diese Maßnahmen sind vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges von besonderer Bedeutung.
'Die neuen Leistungen für ukrainische Soldaten sind ein wichtiger Schritt zur Stärkung ihres sozialen Schutzes und ihrer Motivation.'
Die Förderung wissenschaftlich tätiger Militärangehöriger kann Innovationen im Verteidigungsbereich vorantreiben und so die Effektivität der Streitkräfte steigern. Die Einbindung hochqualifizierter Fachkräfte in den Dienst kann zudem helfen, komplexe Herausforderungen in Kriegszeiten besser zu bewältigen.
Lesen Sie auch
- Mietpreise in Odessa schießen um 19 Prozent nach oben: Das kosten Wohnungen im Juni 2026
- Lkw-Verkehr an der Grenze zu Rumänien: Fahrverbote am 29. und 30. Juni
- Neue Allianz: Ukrainische Post und Etsy – Was Verkäufer jetzt wissen müssen
- Russland baut seine Schattenflotte aus: Uralter Tanker stößt zum sanktionierten Arctic-LNG-2-Projekt
- Gaskrise in Europa: EU-Speicher erreichen nur 76% Füllstand wegen Blockade der Straße von Hormus
- Russland plant offenbar Zwangsabgaben für die Armee – Details zum Gesetzesvorhaben

