FBI-Akten enthüllen: Neue Vorwürfe gegen Epstein und Trump.
Freigegebene FBI-Dokumente zu Jeffrey Epstein und Donald Trump
Nach Angaben von TSN.ua: Das US-Justizministerium hat Unterlagen des FBI veröffentlicht, die eine Zeugenaussage enthalten. Darin wirft eine Frau dem verstorbenen Jeffrey Epstein sexuelle Gewalt vor und beschuldigt den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump des übergriffigen Verhaltens. Diese Papiere waren zunächst als Duplikate eingestuft und bei der ersten Veröffentlichung von Epstein-Akten nicht berücksichtigt worden.
Die Dokumente beziehen sich auf die Aussage einer Frau aus South Carolina. Sie behauptet, Epstein habe sie bereits 1984 missbraucht, als sie 13 Jahre alt war. Das FBI befragte die Zeugin im Jahr 2019 mehrfach, und zwar an folgenden Terminen:
- 24. Juli
- 7. August
- 20. August
- 16. Oktober
Das Justizministerium wies jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die Akten möglicherweise nicht verifizierte oder haltlose Behauptungen enthalten könnten.
Parallel dazu berichtete CNN Ende Februar, dass aus den veröffentlichten Unterlagen mehr als 90 FBI-Vermerke entfernt worden seien. Das Weiße Haus reagierte auf die Vorwürfe durch eine Sprecherin, Caroline Levitt, die klarstellte:
„Diese Anschuldigungen sind völlig haltlos und werden durch keine glaubwürdigen Beweise gestützt.“ - Caroline Levitt
Das Ministerium machte zudem darauf aufmerksam, dass 'diese Veröffentlichung gefälschte oder irreführend dargestellte Bilder, Dokumente oder Videos enthalten könnte'. Die neuen Dokumente haben somit nicht nur die Diskussion um die Vorwürfe gegen Epstein und Trump neu entfacht, sondern auch Fragen zur Zuverlässigkeit der enthaltenen Informationen aufgeworfen.
Die Vorgänge unterstreichen die anhaltende Komplexität des Epstein-Falls, der weiterhin für erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit sorgt. Die Vorwürfe gegen Präsident Trump könnten zudem politische Folgen haben, insbesondere im Vorfeld der anstehenden Wahlen. Die Veröffentlichung und die daraus resultierenden Debatten haben das Potenzial, die öffentliche Meinung und die politische Landschaft in den USA zu beeinflussen. Die Aufarbeitung des Epstein-Skandals bleibt ein langwieriger Prozess mit vielen offenen Fragen.
Lesen Sie auch
- Kriegsdienst 2026: Ausweis ohne Lichtbild berechtigt zur Zurückstellung
- EU schnürt das 21. Sanktionspaket gegen Russland – was bisher bekannt ist
- Ukrainische Abgeordnete erhalten eine Gehaltserhöhung von 8.000 bis 9.000 Hryvnias: Das verdienen sie jetzt
- Gipfeltreffen in London: Selenskyj ringt mit Westmächten um Friedensbedingungen
- EU-Beitrittsverhandlungen: Ukraine startet offiziell am 15. Juni
- EU-Kommissar Kubilius rät: Erst die konventionellen Waffen stärken, bevor es an die nukleare Aufrüstung geht

