Der Chef der OVA von Schytomyr erzählte, welche Fallen die Ukraine an der Grenze zu Weißrussland aufgestellt hat.
Die Grenze der Ukraine zu Weißrussland in der Region Schytomyr ist vollständig betoniert, und in der Nähe der Grenzen wurden Schutzmaßnahmen installiert. Dies erzählte der Vorsitzende der OVA von Schytomyr, Vitalij Bunechko, in einem Interview mit der Zeitung «Glavkom».
«Ich denke, wir haben alle Fehler berücksichtigt, die zu Beginn der Invasion gemacht wurden. In den letzten Jahren haben wir den Schutz der Staatsgrenze erheblich verstärkt, dort sind ständig Militärabteilungen stationiert, die weiterhin die Verteidigungsgrenzen ausbauen», — sagte er.
Laut Bunechko wurde an der Grenze eine «echte teuflische Falle» für den Feind geschaffen. Hier wurden Hindernisse, Gräben, Zug- und Kompanie-Stützpunkte eingerichtet, die als Basis der Verteidigung dienen. Die Militärs überwachen ständig die Annäherung von Personal und Technik des Gegners.
Sicherheitslage
Stand Ende Mai gibt es laut Bunechko keine unmittelbare Gefahr einer Invasion in die Region Schytomyr von Seiten Weißrusslands, sodass die Bewohner der nördlichen Gemeinden in Sicherheit sind. Gleichzeitig bleibt die Grenzrichtung von der Region Wolyn bis Tschernihiw potenziell gefährlich.
Früher erklärte der Sprecher des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine, Andrij Demtschenko, dass auf dem Territorium von Weißrussland derzeit keine bedrohlichen Gruppierungen beobachtet werden, die eine unmittelbare Gefahr für die Ukraine darstellen könnten.
Die ukrainischen Streitkräfte verstärken weiterhin die Verteidigungsgrenzen an der Grenze zu Weißrussland in der Region Schytomyr und schaffen einen zuverlässigen Schutz vor möglichen Bedrohungen. Laut dem Vorsitzenden der OVA von Schytomyr ist die Situation an der Grenze derzeit stabil, aber der Abschnitt von Wolyn bis Tschernihiw bleibt aufgrund potenzieller Gefahren unter erhöhtem Kontrolle. Die Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Grenzdienst und die Verstärkung der Grenzverteidigung ermöglichen es, die Sicherheit in der Region ohne unmittelbare Invasionsgefahr zu gewährleisten.
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