1,4 Millionen Griwna für Energieplan: Odessa vergibt Auftrag ohne Ausschreibung.
Stadtwerke vergeben Millionenauftrag für Energiesicherheitsplan
Nach Angaben von Novyny.live: Das kommunale Unternehmen 'Wärmeversorgung der Stadt Odessa' hat einen Vertrag über die Erstellung eines städtischen Energie-Resilienzplans abgeschlossen. Die Kosten belaufen sich auf 1.458.358 Griwna inklusive Mehrwertsteuer. Statt einer öffentlichen Ausschreibung wurde die Vergabe per Direktvertrag abgewickelt – ein Vorgehen, das Fragen zur Transparenz aufwirft.
Der Auftrag ist Teil des regionalen Programms zur Vorbereitung auf die Heizsaison 2026/2027. Als Auftragnehmer wurde das 'Kiewer regionale Expertenzentrum für Energieeffizienz' ausgewählt. Die Anweisung zur Erstellung des Plans erging am 23. Februar, die Entscheidung für die Direktvergabe fiel am 5. März. Am 12. März wurde der Auftrag im System Prozorro registriert. Die Fertigstellung der Arbeiten ist bis zum 6. April vorgesehen.
Finanzierung und weitere Maßnahmen
Im Zuge der Heizsaison-Vorbereitungen sind zudem Investitionen von über 7 Milliarden Griwna zum Schutz kritischer Infrastruktur geplant. Diese Schritte unterstreichen die Bemühungen der Stadtverwaltung, die Energieversorgungssicherheit zu stärken.
Ergänzend sei erwähnt: Der Regionalrat von Odessa hat für Auszeichnungen knapp 200.000 Griwna eingeplant. In einem anderen Vorgang wurde die Sarataer Weinkellerei in einer Privatisierungsauktion für über 10 Millionen Griwna veräußert. Diese Vorfälle verdeutlichen das Engagement kommunaler Betriebe und Behörden bei der Ressourcenverwaltung und der Vorbereitung auf künftige Herausforderungen.
Der Vertrag zur Entwicklung des Energie-Resilienzplans ist ein zentraler Baustein der Heizsaison-Vorbereitung, da er eine zuverlässige Wärmeversorgung der Stadt sichern soll. Die Vergabe ohne Ausschreibung wirft jedoch Fragen zur Transparenz und Rechenschaftspflicht auf – wichtige Aspekte im Kontext öffentlicher Aufträge.
Die Aktivitäten der Lokalregierung im Bereich Energie-Resilienz zeigen einen klaren Fokus auf langfristige Planung, die unter den aktuellen Herausforderungen die Entwicklung der Stadt maßgeblich beeinflussen könnte.
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