Einheitliche Parkgebühren in Odessa: Das zahlen Autofahrer ab Juli.

Einheitliche Parkgebühren in Odessa: Das zahlen Autofahrer ab Juli
Einheitliche Parkgebühren in Odessa: Das zahlen Autofahrer ab Juli

Neue Parktarife in der Hafenstadt

Nach Angaben von Novyny.live: Seit Juli 2023 gilt in Odessa ein einheitlicher Tarif für das bezahlte Parken. Autofahrer zahlen 30 Griwna pro Stunde, wobei es gesonderte Sätze für die Parkplätze am Küstenstreifen gibt. Diese Regelung trat bereits Anfang 2025 in Kraft und ist täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr aktiv. Für Vielfahrer bieten sich Monats- und Jahreskarten an, die eine günstigere Alternative zur stundenweisen Bezahlung darstellen:

  • Monatskarte: 2500 Griwna,
  • Jahreskarte: 22800 Griwna.

Teurere Parkplätze direkt am Meer

Wer sein Fahrzeug in Küstennähe abstellen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Hier beträgt der Stundensatz 60 Griwna. Die kostenpflichtige Nutzung dieser Flächen ist saisonal vom 1. Mai bis zum 30. September geregelt und täglich von 08:00 bis 23:00 Uhr fällig. Eine wichtige Ausnahme gibt es jedoch: Kriegsveteranen, Menschen mit Behinderungen und deren gesetzliche Vertreter parken hier kostenlos. Diese Regelung soll den genannten Personengruppen den Zugang zur städtischen Infrastruktur erleichtern.

Verstöße gegen die Parkregeln können teuer werden. Bei Missachtung der Halte- und Parkvorschriften drohen Bußgelder ab 340 Griwna. Besonders streng wird es, wenn ein Fahrzeug länger als zehn Minuten unbezahlt auf einem kostenpflichtigen Parkplatz steht – dann verdoppelt sich der Betrag auf das Zwanzigfache des regulären Stundensatzes. Zusätzlich können die Kosten für eine Abschleppung auf über 2000 Griwna steigen. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, die Parkordnung einzuhalten.

Das neue Parksystem ist Teil der Bemühungen der Stadtverwaltung, den Verkehrsraum zu ordnen und Staus zu reduzieren.

Mit der Einführung dieser Tarife verfolgt die Stadt zwei Ziele: die Erhöhung der kommunalen Einnahmen und die Förderung eines verantwortungsvolleren Parkverhaltens. Die möglichen finanziellen Sanktionen sollen Autofahrer dazu anregen, die Regeln einzuhalten und so zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs beizutragen.


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