Finanzielle Entschädigung für verwundete Soldaten: Diese Einmalzahlungen erhalten Kriegsversehrte.

Finanzielle Entschädigung für verwundete Soldaten: Diese Einmalzahlungen erhalten Kriegsversehrte
Finanzielle Entschädigung für verwundete Soldaten: Diese Einmalzahlungen erhalten Kriegsversehrte

Einmalige finanzielle Unterstützung für Soldaten

Nach Angaben von Novyny.live: Ukrainische Soldaten, die im Dienst verwundet oder erkrankt sind und dadurch eine Behinderung erlitten haben, haben Anspruch auf eine einmalige Geldleistung. Die konkrete Höhe dieser Entschädigung wird individuell und fallabhängig festgelegt.

Der Anspruch auf diese Einmalzahlung besteht für Soldaten und Verteidiger, die aus dem Militärdienst entlassen wurden. Die rechtliche Grundlage bildet das ukrainische Gesetz 'Über den sozialen und rechtlichen Schutz der Militärangehörigen'. Zentral für die Ausgestaltung der Leistungen sind folgende Regelwerke:

  • die Verordnung des Ministerkabinetts der Ukraine vom 25. Dezember 2013 Nr. 975
  • der Erlass des Verteidigungsministeriums der Ukraine vom 14. August 2014 Nr. 530

Höhe der Einmalzahlung

Im Jahr 2026 beträgt der festgelegte Existenzminimum 3.328 Hrywnja. Bei teilweisem Verlust der Erwerbsfähigkeit bewegt sich die Höhe der Einmalzahlung zwischen 11.600 und 69.900 Hrywnja. Wird eine volle Behinderung festgestellt, steigt die Entschädigungssumme deutlich an und liegt zwischen 232.900 und 1.331.200 Hrywnja. Diese finanziellen Mittel sollen schwer verwundeten Soldaten eine erste soziale Absicherung und Unterstützung bieten. Die Auszahlung erfolgt in der Landeswährung Hrywnja, deren Wechselkurs Schwankungen unterliegen kann.

Die Bedeutung dieser Einmalzahlung für versehrte Soldaten liegt in der unmittelbaren finanziellen Hilfe in einer extremen Lebenslage. Sie dient nicht nur der Deckung von Kosten für medizinische Behandlung und Rehabilitation, sondern soll auch einen Beitrag zur sozialen Stabilisierung der Veteranen und ihrer Familien leisten.

'Für eine wirksame Umsetzung dieser Leistungen müssen jedoch die individuellen Bedürfnisse jedes Soldaten berücksichtigt werden, was zusätzlichen administrativen Aufwand für den Staat bedeuten kann.'

Lesen Sie auch

Werbung