Ukrainer gewarnt: Grundstücksgeschäfte nach russischem Recht in besetzten Gebieten haben Konsequenzen.

Ukrainer gewarnt: Grundstücksgeschäfte nach russischem Recht in besetzten Gebieten haben Konsequenzen
Ukrainer gewarnt: Grundstücksgeschäfte nach russischem Recht in besetzten Gebieten haben Konsequenzen

Olena Schuljak warnt vor illegalen Immobiliengeschäften in besetzten Regionen

Nach Angaben von Novyny.live: Die Vorsitzende des Ausschusses der Werchowna Rada der Ukraine, Olena Schuljak, hat klargestellt, dass die Abwicklung von Immobilienangelegenheiten in den besetzten Gebieten nach russischem Recht einen klaren Verstoß gegen ukrainisches Recht darstellt. Dies könne rechtliche Schritte nach sich ziehen. Ihre Aussage fiel am 18. März während einer Sendung bei Ranok.LIVE.

Schuljak betonte, dass sowohl die Registrierung als auch der Verkauf von Immobilien nach den Gesetzen des Aggressorstaates schwerwiegende Rechtsverstöße seien.

„Das verstößt gegen ukrainisches Recht. Solche Handlungen werden in unserem Staat keinesfalls toleriert“, unterstrich sie.

Ein zentraler Punkt ist, dass ukrainische Bürger derzeit keine rechtliche Möglichkeit haben, frei über Eigentum in den besetzten Gebieten zu verfügen. Zudem wies Schuljak darauf hin, dass Bewohner der vorübergehend besetzten Territorien nicht auf den internationalen Entschädigungsmechanismus für erlittene Schäden zugreifen können.

Welche Risiken mit Grundstücksgeschäften in besetzten Gebieten verbunden sind

In der Ukraine existiert ein Schadensregister für Verluste durch die russische Aggression, das die von Bürgern erlittenen Einbußen dokumentiert. Dieses Thema ist besonders relevant, da die Abwicklung von Immobilien nach den Gesetzen des Aggressorlandes den Anspruch auf Entschädigungen sowie die rechtliche Anerkennung von Eigentumsrechten erschweren kann. Wer sich auf solche Geschäfte einlässt, gefährdet nicht nur seine Rechtsansprüche, sondern setzt sich auch strafrechtlichen Konsequenzen aus.

Die Abwicklung von Immobilien in besetzten Gebieten verletzt nicht nur ukrainisches Recht, sondern kann für diejenigen, die diesen Schritt gehen, schwerwiegende Folgen haben. Es ist entscheidend, dass sich die Ukrainer der Risiken bewusst sind, die mit solchen Handlungen verbunden sind, und sich an die nationalen Gesetze halten, die ihre Rechte und Interessen schützen.

Mit ihrer Erklärung unterstreicht Olena Schuljak, wie wichtig die Einhaltung ukrainischen Rechts selbst unter Kriegs- und Besatzungsbedingungen ist. Sie erinnert daran, dass kurzfristig vorteilhaft erscheinende Handlungen langfristig zu ernsthaften rechtlichen Problemen führen können. Da die Lage in den besetzten Gebieten weiterhin kompliziert ist, sucht die ukrainische Regierung fortlaufend nach Wegen, die Rechte ihrer Bürger zu schützen und eine gerechte Entschädigung für die durch die russische Aggression verursachten Schäden sicherzustellen.


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