Ukrainischer Ombudsmann beziffert Zivilisten in russischer Gefangenschaft: Fast 2.000 bestätigt, über 16.000 vermisst.
Lubinez zur Lage ziviler Geiseln in Russland
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinez hat konkrete Zahlen zu den Zivilisten genannt, die derzeit in russischer Haft sind. Nach seinen Angaben sitzen aktuell 1.978 bestätigte ukrainische Zivilisten in russischen Gefängnissen. Lubinez betonte jedoch, dass die tatsächliche Zahl der Inhaftierten vermutlich deutlich höher liegt.
'Warum spreche ich von bestätigten Fällen? Wir wissen genau, dass sich weiterhin ukrainische Staatsbürger als zivile Geiseln in russischer Gefangenschaft befinden, die nicht erfasst sind. Wie viele es sind, können wir nur schätzen,' Dmytro Lubinez
Zudem führt die Ukraine eine gesonderte Statistik über Zivilisten, die seit 2014 in Gefangenschaft geraten sind. Der Ombudsmann erklärte, dass das offizielle Register vermisster Personen mehr als 16.000 Zivilisten umfasst. 'Wie viele von ihnen in russischen Gefängnissen sitzen – bestätigt habe ich Ihnen die Zahl genannt – und wie viele zusätzliche zivile Geiseln es dort geben könnte, können wir nur vermuten. Aber diese Zahl ist beträchtlich,' fügte er hinzu.
Zur Einordnung: Am 26. Juni 2023 kehrten 160 ukrainische Verteidiger aus russischer Gefangenschaft zurück. Diese Beispiele unterstreichen, wie wichtig es ist, die Bemühungen um die Freilassung der Zivilisten fortzusetzen, die sich in einer schwierigen Lage befinden.
Humanitäre Lage in der Ukraine
Die Frage der in russischen Gefängnissen festgehaltenen ukrainischen Zivilisten bleibt ein zentraler Punkt der humanitären Situation in der Ukraine. Angesichts der hohen Zahl bestätigter und nicht bestätigter Geiseln muss die ukrainische Regierung ihre aktiven Bemühungen zu deren Rückführung fortsetzen. Dies verdeutlicht auch den Bedarf an internationaler Unterstützung, um das Problem der vom Konflikt betroffenen Zivilisten zu lösen und ihre Rechte zu gewährleisten.
Die Herausforderungen im Zusammenhang mit der hohen Zahl Vermisster erfordern einen umfassenden Ansatz, um ihren Aufenthaltsort zu ermitteln und den Familien dieser Menschen Hilfe zu leisten.
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