Orban stellt Ukraine ein Ultimatum: EU-Gelder nur bei Wiederaufnahme des Öltransits.

Orban stellt Ukraine ein Ultimatum: EU-Gelder nur bei Wiederaufnahme des Öltransits
Orban stellt Ukraine ein Ultimatum: EU-Gelder nur bei Wiederaufnahme des Öltransits

Ungarns Bedingungen für den EU-Kredit an die Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat klargestellt, dass Budapest seine Blockade des EU-Kredits für die Ukraine erst aufheben wird, wenn der Transit von russischem Öl durch die Pipeline 'Druschba' wieder aufgenommen wird. Diese Entscheidung unterstreicht die zentrale Bedeutung der Ölleitung für die ungarische Politik und Wirtschaft. Gleichzeitig wirft sie Fragen auf, inwieweit Ungarn bereit ist, die Ukraine unter den aktuellen Umständen finanziell zu unterstützen.

Orban betonte, dass ohne Öl keine Gelder fließen würden.

'Kein Öl – kein Geld. Wenn Präsident Selenskyj sein Geld aus Brüssel will, muss er die Pipeline 'Druschba' öffnen.' – Viktor Orban
Diese Haltung zeigt deutlich, dass Ungarn seine finanzielle Unterstützung für die Ukraine direkt an die Wiederinbetriebnahme dieser wichtigen Ölpipeline knüpft.

Die Lage um die Pipeline 'Druschba'

Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto bezeichnete die Situation um die Pipeline 'Druschba' zudem als 'politisches Spiel'. Er fügte hinzu, dass

'jeder Schritt zwischen Kiew und Brüssel abgestimmt war'
, und verwies darauf, dass die ungarische Delegation keinen Zugang zur Pipeline erhalten habe. Dies bestätigt die angespannten Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn, die zuletzt auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj thematisierte, als er die sich verschlechternde Zusammenarbeit zwischen den Ländern hervorhob.

Damit bleibt die Zustimmung Ungarns zum EU-Kredit für die Ukraine solange fraglich, bis der Transit von russischem Öl durch 'Druschba' wiederhergestellt ist. Dies könnte nicht nur die bilateralen Beziehungen zwischen Ungarn und der Ukraine weiter belasten, sondern auch die finanzielle Lage der Ukraine beeinflussen. Die ungarische Führung macht deutlich, dass sie ihre wirtschaftlichen Interessen mit geopolitischen Herausforderungen verknüpft, was die Zusammenarbeit der Länder, insbesondere vor dem Hintergrund des Konflikts in der Ukraine und ihres Bedarfs an internationaler finanzieller Unterstützung, erschweren könnte.


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