Ab Juli 2026: Oschadbank verschärft Überweisungslimits – das sind die neuen Regeln.
Was sich bei der Oschadbank ab Juli 2026 ändert
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Oschadbank führt ab Juli 2026 strengere Vorschriften und Beschränkungen für Finanztransaktionen in ihrer Mobile-Banking-App 'Oschad24/7' ein. Ziel ist es, Kundengelder besser vor Betrug zu schützen. Hintergrund ist die Verordnung Nr. 58 der Nationalbank der Ukraine, die die Authentifizierung und die Nutzung einer verstärkten Authentifizierung im Zahlungsverkehr regelt.
Bestehende Einschränkungen für Online-Transaktionen
Die aktuellen Beschränkungen für Online-Überweisungen umfassen unter anderem:
- Ein nächtliches Verbot von Überweisungen über 10.000 UAH auf andere Karten;
- Eine Obergrenze von 1.000 UAH für Transaktionen ohne SMS-Bestätigung;
- Monatliche Limits für P2P-Überweisungen und Überweisungen mit Bankdaten von bis zu 100.000 UAH;
- Ein monatliches Limit für den Devisenkauf von maximal 50.000 UAH.
Die Abwicklung von Überweisungen zwischen bankeigenen Karten in der 'Oschad 24/7'-App wurde bereits angepasst, um die Sicherheit zu erhöhen. Auch für Überweisungen auf Karten anderer Finanzinstitute gelten neue Regeln. Diese Maßnahmen sollen das Risiko von Finanzbetrug senken und den Kunden mehr Transparenz bei ihren Transaktionen bieten.
Die Neuerungen bei der Oschadbank sind Teil einer landesweiten Strategie, die Verbraucher schützen und das Vertrauen in digitale Finanzdienste stärken soll. Angesichts der zunehmenden Betrugsaktivitäten können verschärfte Authentifizierungsregeln und Überweisungslimits das Risiko von Geldverlusten für Kunden deutlich verringern. Solche Initiativen könnten zudem als Vorbild für andere ukrainische Finanzinstitute dienen, die ihre digitalen Dienste sicherer machen wollen.
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