Oschadbank führt Gebühr für ungenutzte Karten ein: So vermeiden Sie 100 Hrywnja.

Oschadbank führt Gebühr für ungenutzte Karten ein: So vermeiden Sie 100 Hrywnja
Oschadbank führt Gebühr für ungenutzte Karten ein: So vermeiden Sie 100 Hrywnja

Bank rät zur Kündigung inaktiver Konten

Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Oschadbank empfiehlt ihren Kunden, ungenutzte Kartenkonten zu schließen. Grund ist eine neue Gebühr in Höhe von 100 Hrywnja, die ab dem Jahr 2026 fällig wird. Laut den aktualisierten Geschäftsbedingungen gilt ein Konto als inaktiv, wenn ein Jahr lang keine finanzielle Transaktion getätigt wurde. Diese Maßnahme betrifft vor allem Kunden, die ihre Karte nicht mehr regelmäßig nutzen.

Um die Gebühr zu vermeiden, müssen Kunden das Konto persönlich in einer Bankfiliale kündigen. Die Oschadbank weist darauf hin, dass alte Karten bis zum 30. Juni 2026 noch verwendet werden können. Karten, die zwischen Februar 2022 und Oktober 2025 abgelaufen sind und nicht korrekt geschlossen wurden, können jedoch automatisch gesperrt werden.

Wann ein Konto als inaktiv gilt

Die Bank stuft ein Konto als inaktiv ein und berechnet die Gebühr, wenn in einem Jahr keine der folgenden Operationen erfolgt:

  • Zahlung an der Ladenkasse,
  • Geldeinzahlung auf das Konto,
  • Überweisung von Mitteln.

Ebenfalls kann die Gebühr anfallen, wenn die Karte im genannten Zeitraum abgelaufen ist und in den Monaten September und Oktober 2025 keinerlei Transaktion stattfand.

Kunden der Oschadbank können somit zusätzliche Kosten vermeiden, indem sie ungenutzte Konten rechtzeitig schließen oder wieder aktiv nutzen. Solche Gebühren für ruhende Konten sind international ein gängiges Instrument im Bankwesen, um die Verwaltungskosten zu decken.

Die neue Gebühr ist Teil einer Strategie der Oschadbank zur Optimierung des Kundenservices und des Ressourcenmanagements. Sie soll Anreize schaffen, Karten entweder regelmäßig zu nutzen oder zu kündigen, was die Anzahl aktiver Konten im Bankensystem beeinflusst. Für Verbraucher ist es ratsam, Änderungen der Vertragsbedingungen im Blick zu behalten, um unerwartete Belastungen zu umgehen.


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