Papst Leo XIV plant einen Besuch in Kiew: Was die Reise behindert.

Papst Leo XIV plant einen Besuch in Kiew: Was die Reise behindert
Papst Leo XIV plant einen Besuch in Kiew: Was die Reise behindert

Nach Angaben von ТСН: Papst Leo hat seine Absicht bestätigt, Kiew zu besuchen, wo der Krieg seit fast vier Jahren andauert. Der Vatikan hat seine Bereitschaft zur Planung des Besuchs mitgeteilt, dessen Durchführung jedoch durch Sicherheitsfragen behindert wird.

Nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, betonte der Papst erneut seine Absicht, nach Kiew zu reisen. Der Vatikan wies darauf hin, dass die organisatorischen Fragen bereits bearbeitet wurden, jedoch bleibt die Sicherheit das Haupthindernis für die Reise.

„Ich hoffe, dass dies geschieht (der Besuch in der Ukraine – die Red.), aber ich weiß nicht wann; in solchen Sachen muss man realistisch sein“, antwortete er den Journalisten.

Der Papst forderte die Diplomaten zu einem ehrlichen und konstruktiven Dialog auf und betonte, dass echte Diplomatie nicht auf dem Gleichgewicht der Interessen, sondern auf der Wiederherstellung von Gerechtigkeit und Frieden basiert. Er bemerkte, dass es wichtig ist, „in die Worte einzutauchen, die heilen und Verständigung schaffen“.

Der Heilige Stuhl verfolgt ständig die Konflikte, insbesondere in der Ukraine und im Nahen Osten. Der Papst stellte fest, dass, obwohl „stille Waffen“ wie eine Abstraktion erscheinen, der Bedarf an Frieden für die Menschen in der Ukraine täglich steigt.

Kardinal Pietro Parolin, der Leiter der Vatikan-Diplomatie, unterstrich, dass die internationale Gemeinschaft Mitgefühl für die Opfer des Krieges zeigen und nach Versöhnungswegen selbst in den schwierigsten Situationen suchen muss. Der Außenminister Italiens, Antonio Tajani, fügte hinzu, dass die Beziehungen zwischen Italien und dem Vatikan „sehr positiv und lange“ bleiben.

Der Papst kommentierte auch die Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump zur Lage in Europa und ihren Führern und bemerkte, dass eine solche Rhetorik potenziell katastrophale Folgen für die langfristige Zusammenarbeit zwischen Europa und den Vereinigten Staaten haben könnte.

Der Papst vermied jedoch eine direkte Bewertung des amerikanischen „Friedensplans“ für die Ukraine und stellte fest, dass dies eine Initiative von Trump und seinen Beratern ist und er das Recht hat, solche Programme anzubieten. Leo XIV fügte hinzu, dass einige Punkte des Programms Unterstützung unter Amerikanern finden könnten, während andere anders wahrgenommen werden könnten.

So bestand die Position des Papstes darin, zurückhaltend zu beobachten und zur Berücksichtigung unterschiedlicher Meinungen aufzurufen, ohne die friedliche Initiative der USA kategorisch zu bewerten.

Der Besuch des Papstes in der Ukraine könnte ein wichtiger Schritt zur Förderung des Friedens in der Region werden, da seine Anwesenheit immer symbolische Bedeutung hat. Wie die Erfahrung zeigt, können solche Besuche einen Dialog und Verständigung anstoßen, die in einer langanhaltenden Konfliktsituation so dringend erforderlich sind. Wir werden die weiteren Nachrichten über den Besuch und seine Organisation verfolgen.


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