Ab 2026: Höhere Mindestrente für ukrainische Bergleute.

Ab 2026: Höhere Mindestrente für ukrainische Bergleute
Ab 2026: Höhere Mindestrente für ukrainische Bergleute

Reform des ukrainischen Rentensystems ab 2026

Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine erhalten bestimmte Berufsgruppen ab dem Jahr 2026 eine deutlich höhere Mindestrente. Für Bergleute steigt diese auf 7.800 Hrywnja an. Diese Summe liegt deutlich über dem allgemeinen Mindestrentenniveau von 2.590 Hrywnja, das für alle anderen Rentner gilt. Die Anhebung stellt einen erheblichen Sprung gegenüber den Vorjahren dar.

Um in den Genuss dieser erhöhten Mindestrente zu kommen, müssen Bergleute spezifische Voraussetzungen an Versicherungsjahren erfüllen:

  • Männer benötigen mindestens 25 Versicherungsjahre, davon 10 Jahre in diesem speziellen Beruf.
  • Frauen müssen auf eine Mindestversicherungsdauer von 20 Jahren kommen, wovon 7,5 Jahre im Bergbau nachgewiesen werden müssen.

Die Rentenhöhe für Bergleute orientiert sich grundsätzlich am vorherigen Verdienst und beträgt 80 Prozent des Lohns. Diese Reform fällt mit einer generellen Anpassung der Sozialleistungen zusammen: Seit Januar 2026 liegt der Existenzminimumsatz für nicht erwerbsfähige Personen bei 2.595 Hrywnja, ein Plus von 234 Hrywnja. Parallel stieg die allgemeine Mindestrente von 2.361 auf 2.595 Hrywnja, während die maximale Altersrente von 23.610 auf 25.950 Hrywnja angehoben wurde.

Verbesserte Absicherung für Bergbauarbeiter

Die Neuregelungen im ukrainischen Rentenrecht zielen darauf ab, die soziale Absicherung für Bergleute und andere berechtigte Berufsgruppen mit erschwerten Arbeitsbedingungen zu verbessern. Solche Maßnahmen sind in vielen Ländern mit Bergbautradition üblich, um die besonderen Belastungen dieser Tätigkeit anzuerkennen.

Die Erhöhung der Mindestrente für Bergleute spiegelt die Bemühungen der ukrainischen Regierung wider, die Lebensbedingungen von Menschen in besonders belastenden Berufen zu verbessern und soziale Gerechtigkeit zu fördern.

Quelle: Regierung der Ukraine

Experten gehen davon aus, dass die neuen, klar definierten Anforderungen an die Versicherungsdauer auch andere Berufsgruppen zu einer langfristigen Erwerbstätigkeit motivieren könnten. Insgesamt sollen die Rentenreformen die sozioökonomische Lage des Landes stabilisieren und gezielt vulnerable Bevölkerungsgruppen unterstützen.


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