74,6 Milliarden Griwna im März: Wofür die ukrainische Rentenkasse das Geld ausgegeben hat.
Soziale Unterstützung im März 2026: 74,6 Milliarden Griwna flossen in Renten und Hilfen
Nach Angaben von TSN.ua: Im März 2026 hat die Rentenkasse der Ukraine (Pensijnyj fond) ihre Zahlungen für die wichtigsten sozialen Leistungen abgeschlossen. Insgesamt wurden 74,6 Milliarden Griwna für Renten und andere Unterstützungsmaßnahmen bereitgestellt. Diese Summe liegt deutlich über den Ausgaben des Vormonats und zeigt, wie sehr der Staat die soziale Absicherung seiner Bürger priorisiert.
Die Verteilung der Rentenmittel im März sah wie folgt aus:
- 65,2 Milliarden Griwna gingen per Banküberweisung direkt auf die Konten der Rentner;
- 9,4 Milliarden Griwna wurden über die ukrainische Post (Ukrposchta) ausgezahlt;
- 4,6 Milliarden Griwna wurden für Wohnsubventionen und Vergünstigungen bereitgestellt;
- 3,8 Milliarden Griwna flossen in Versicherungsleistungen, davon 2,6 Milliarden Griwna für Krankengeld;
- 11,7 Milliarden Griwna wurden für sonstige staatliche Beihilfen ausgegeben.
Insgesamt erbrachte die Rentenkasse im März 1,7 Millionen Dienstleistungen für die Bürger – ein Beleg für ihre rege Tätigkeit. Gegenüber dem Februar stiegen die Ausgaben für die Rentenversorgung um 6,1 Milliarden Griwna, während die Aufwendungen für Versicherungsleistungen um 200 Millionen Griwna zulegten. Besonders deutlich fiel der Anstieg beim Krankengeld aus: Hier erhöhten sich die Zahlungen um 300 Millionen Griwna.
Zudem verzeichnete die Behörde einen Anstieg der Antragszahlen um 169.400 Personen. Dies verdeutlicht den wachsenden Bedarf an sozialen Leistungen. Die nächste Auszahlungsrunde beginnt planmäßig am 1. April 2026: Dann werden zunächst 95,6 Millionen Griwna für Krankengeld überwiesen. Diese Zahlen unterstreichen, wie wichtig die soziale Unterstützung für die ukrainische Bevölkerung ist und welche zentrale Rolle die Rentenkasse dabei spielt.
Mehr Mittel, mehr Anfragen: Der Sozialstaat unter Druck
Die gestiegenen Ausgaben der Rentenkasse im März 2026 deuten auf wachsende staatliche Verpflichtungen im Sozialbereich hin – insbesondere vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Herausforderungen. Die höhere Zahl von Anträgen zeigt zudem, dass die Ukrainer die sozialen Angebote verstärkt nutzen, was vermutlich mit dem Bedarf an Unterstützung in unsicheren Zeiten zusammenhängt.
Es ist entscheidend, dass das Rentensystem sich weiterhin an die sich ändernden Bedingungen anpasst, um allen Bevölkerungsgruppen eine angemessene Hilfe zu gewährleisten.
Lesen Sie auch
- Metallschrott verkaufen: So viel lässt sich in den Regionen der Ukraine verdienen
- Ukrainische Nationalbank hebt Dollar-Kurs auf 44,38 Griwna an – was hinter der Entwicklung steckt
- Kein rascher Kollaps: Warum die russische Wirtschaft nicht sofort zusammenbricht
- Stromanschluss für ein Grundstück kostete im Sommer 2025 rund 57.720 Griwna – das steckt dahinter
- Südkoreas Erfahrungen als Vorbild: Kim fordert 20-Jahres-Plan für die Ukraine
- Verdienst von Kassierkräften in den Supermarktketten ATB und Silpo: Ein Gehaltsvergleich zwischen ukrainischen Städten

