Pensionsauszahlungen: Identitätsprüfung für Rentner im Ausland und besetzten Gebieten.

Pensionsauszahlungen: Identitätsprüfung für Rentner im Ausland und besetzten Gebieten
Pensionsauszahlungen: Identitätsprüfung für Rentner im Ausland und besetzten Gebieten

Identitätsfeststellung für ukrainische Rentner

Nach Angaben von TSN.ua: Um weiterhin ihre Rente zu erhalten, müssen sich bestimmte Gruppen ukrainischer Rentner bis zum 1. April einer Identitätsprüfung unterziehen. Diese Pflicht betrifft Rentner mit dem Status Binnenvertriebener, Personen, die in den vorübergehend besetzten Gebieten leben, sowie Rentner, die ins Ausland geflohen sind. Wer dieser Aufforderung nicht nachkommt, riskiert die Aussetzung seiner Zahlungen. Diese Maßnahme dient der Kontrolle und erhöht die Sicherheit der Rentenzahlungen in einer schwierigen Zeit.

Konkret müssen folgende Personengruppen die Überprüfung durchlaufen:

  • Personen, die in den vorübergehend besetzten Gebieten wohnen;
  • Bürger, die aus diesen Gebieten geflohen sind;
  • Rentner, die sich länger als 183 Tage im Ausland aufhalten.

Es ist wichtig zu wissen, dass der Ukrainische Rentenfonds ab dem 1. Januar 2026 die Rentenzahlungen an Personen vollständig einstellen wird, die bis zum 31. Dezember 2025 keine physische Identifizierung vorgenommen haben.

Möglichkeiten zur Identitätsbestätigung

Rentner können ihre Identität auf verschiedene Weise bestätigen: per Videoidentifikation, durch einen persönlichen Besuch, mittels elektronischer Signatur oder durch eine Identifikation im Konsulat. Um das Ergebnis einer Videoidentifikation zu überprüfen, muss man sich im persönlichen Konto auf dem Webportal des Ukrainischen Rentenfonds anmelden und den Bereich "Meine Anfragen" öffnen. Diese Verfahren sollen Fairness und Transparenz im ukrainischen Rentensystem gewährleisten.

Diese Initiative ist Teil der Bemühungen der ukrainischen Regierung, das Sozialsystem unter Kriegs- und Wirtschaftsbedingungen zu verbessern. Sie zielt nicht nur darauf ab, möglichen Missbrauch bei den Auszahlungen zu verringern, sondern auch den Schutz der Rechte von Rentnern in schwierigen Lebenslagen zu erhöhen. Die Einführung solcher Maßnahmen kann zudem das Vertrauen in staatliche Institutionen in Krisenzeiten stärken.


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