Deutschland versichert: Die Unterstützung für die Ukraine geht in vollem Umfang weiter.

Deutschland versichert: Die Unterstützung für die Ukraine geht in vollem Umfang weiter
Deutschland versichert: Die Unterstützung für die Ukraine geht in vollem Umfang weiter

Nach Angaben von ТСН: Die Unterstützung für die Ukraine seitens Deutschlands bleibt stabil und aktiv.

Dies bestätigten Vertreter verschiedener Regierungsbehörden auf einer Pressekonferenz in Berlin. Die Sprecherin des Bundesministeriums für Wirtschaft, Susanne Ungrad, merkte an, dass die Unterstützung für die Ukraine in vollem Umfang weitergeht. Sie erklärte auch, warum ab Anfang 2025 ein Rückgang der Exporte deutscher Waffen zu beobachten ist.

„Die erteilten Exportgenehmigungen spiegeln immer nur einen Teil der militärischen Unterstützung für die Ukraine wider… Wir leisten weiterhin Unterstützung in vollem Umfang – so viel, wie nötig ist, sowohl im militärischen Bereich als auch auf anderen Ebenen“, betonte die Sprecherin.

Ungrad präzisierte außerdem, dass der Rückgang der Gesamthilfe damit zusammenhängt, dass die Unterstützung auf bereits erteilten Genehmigungen basiert. Sie wies darauf hin, dass die Mittel für langfristige Projekte bereitgestellt werden, die sich mit der Zeit in Form neuer Exportgenehmigungen niederschlagen werden. Nicht alle Maßnahmen der militärischen Unterstützung bedürfen Exportgenehmigungen, da viele notwendige Güter über andere Kanäle geliefert werden, die nicht im Rüstungsexportbericht erfasst werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den die Sprecherin betonte, ist, dass die Ukraine zunehmend in die eigene Waffenproduktion investiert.

Der Vertreter des Verteidigungsministeriums, Kenneth Harms, bestätigte ebenfalls, dass die Hilfe für die Ukraine in vollem Umfang fortgesetzt wird, und fügte hinzu, dass es keine Anzeichen für einen Missbrauch der Mittel gibt.

Der stellvertretende Sprecher der deutschen Bundesregierung, Sebastian Gille, äußerte sich zur finanziellen Unterstützung der Ukraine für die nächsten zwei Jahre, die durch ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro möglich wird.

„Unserer Meinung nach ist dies ein äußerst wichtiges Signal – eine gute Nachricht für die Ukraine und eine schlechte Nachricht für Putin. Wir halten dies für ein entscheidendes Signal, um den Krieg zu beenden, denn Putin wird nur dann Zugeständnisse machen, wenn er erkennt, dass dieser Krieg für ihn nicht mehr sinnvoll ist“, betonte Gille.

Laut Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sind die Lizenzen für den Export von Waffen aus Deutschland in diesem Jahr erheblich gesunken. Von 1. Januar bis 8. Dezember 2025 genehmigte die Bundesregierung Exporte von Waffen und militärischer Ausrüstung im Wert von 8,4 Milliarden Euro, was weniger ist als in den Vorjahren: 2024 waren es 13,33 Milliarden Euro und 2023 12,15 Milliarden Euro. Besonders für die Ukraine wurden 2025 im Wert von 1,14 Milliarden Euro militärische Ausrüstung genehmigt, während es 2024 8,15 Milliarden Euro waren.

Deutschland bleibt weiterhin der größte 'Geber' der Ukraine in militärischer, humanitärer und finanzieller Hilfe.

Somit unterstützt Deutschland trotz des Rückgangs der Exporte von militärischer Ausrüstung die Ukraine weiterhin aktiv in verschiedenen Bereichen, was auf die Dauerhaftigkeit und Tiefe der Zusammenarbeit zwischen den Ländern hinweist. Finanzielle Hilfe und Investitionen in die Waffenproduktion sind ein wichtiger Aspekt dieser Partnerschaft.


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