Neue Regeln für Unterwasserjagd: Diese Verbote und Strafen gelten ab 2026.
Was Taucher und Jäger wissen müssen
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 gelten in der Ukraine verschärfte Vorschriften für die Unterwasserjagd. Erlaubt ist diese Aktivität ausschließlich in Fischwirtschaftsteichen, sofern die Regeln für das Sport- und Freizeitfischen eingehalten werden. Als Ausrüstung sind nur Unterwasser-Harpunen erlaubt, der Einsatz von Presslufttauchgeräten (Aqualungen) ist hingegen strikt verboten. Wer dieser Sportart nachgeht, benötigt zwingend einen gültigen Unterwasserjägerausweis.
Vollständige Sperrgebiete und Fanglimits
Die neuen Bestimmungen verbieten die Jagd unter Wasser ab 2026 in einer Reihe sensibler Gebiete. Zu diesen absoluten Tabuzonen zählen:
- Schleusenkanäle
- Neu angelegte Stauseen
- Schutzzonen um Brücken
- Überwinterungsgruben für Fische
- Laichgebiete
Ebenfalls untersagt ist die Jagd in industriell genutzten Gewässerabschnitten sowie in Kühlwasserkanälen von Kraft- und Heizwerken.
Für den erlaubten Fang gelten strenge Obergrenzen: Pro Person und Tag sind maximal 3 Kilogramm Fisch oder ein einzelnes Trophäenstück erlaubt. Wer diese Tagesquote überschreitet, muss mit einem Bußgeld von bis zu 680 Hrywnja rechnen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, eine nachhaltige Fischerei zu gewährleisten und die aquatischen Ressourcen des Landes zu schützen.
Die Einführung dieser Regeln ist Teil ukrainischer Bemühungen, das ökologische Gleichgewicht in den heimischen Gewässern zu bewahren. Das Verbot in besonders schützenswerten Zonen wie Laich- und Überwinterungsgebieten soll den Druck auf die Fischbestände verringern und deren Erholung ermöglichen. Die Einhaltung der Fanglimits unterstreicht zudem die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur – ein Prinzip, das für alle Angel- und Jagdmethoden gilt.
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