2026: Höhere Grundsteuer in der Ukraine – das ändert sich für Eigentümer.

2026: Höhere Grundsteuer in der Ukraine – das ändert sich für Eigentümer
2026: Höhere Grundsteuer in der Ukraine – das ändert sich für Eigentümer

Neue Regeln für die Immobilienbesteuerung in der Ukraine ab 2026

Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine droht 2026 eine höhere Steuer auf Immobilienbesitz. Grund dafür sind angepasste Berechnungsmethoden, die an den Mindestlohn gekoppelt werden. Betroffen sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen – unabhängig davon, ob sie im In- oder Ausland leben. Die Abgabe wird allein aufgrund des Eigentums fällig.

Ab wann wird die Fläche besteuert?

Die Steuerpflicht greift erst ab bestimmten Quadratmeterzahlen. Konkret bedeutet das:

  • Wohnungen ab einer Fläche von mehr als 60 Quadratmetern,
  • Häuser ab mehr als 120 Quadratmetern,
  • bei mehreren Immobilienarten zusammen ab einer Gesamtfläche von über 180 Quadratmetern.

Ein wichtiger Punkt: Der Mindestlohn steigt 2026 auf 8.647 Hrywnja – nach 8.000 Hrywnja im Jahr 2025. Diese Erhöhung wirkt sich direkt auf die Steuerhöhe aus, da sie als Berechnungsgrundlage dient.

Wie die Steuer bei Miteigentum gezahlt wird, hängt von der Eigentumsform ab. Bei Bruchteilseigentum zahlt jeder Eigentümer nur für seinen Anteil. Liegt Gesamteigentum ohne klare Aufteilung vor, übernimmt ein Eigentümer die Zahlung – nach Absprache. Bei geteiltem Eigentum ist jeder für seinen Teil selbst verantwortlich. Die Steuerbehörde verschickt dazu offizielle Bescheide, die den Zahlungsprozess einleiten.

Für Immobilienbesitzer bedeutet das: Die neuen Regelungen könnten die finanzielle Belastung deutlich erhöhen. Besonders durch die Anhebung des Mindestlohns wächst die Steuerbemessungsgrundlage. Das könnte auch den Immobilienmarkt beeinflussen, da Käufer ihre Budgets angesichts der neuen Steuerlast möglicherweise neu kalkulieren.


Lesen Sie auch

Werbung