Polnisches Unternehmen stoppt Bau einer Müllverbrennungsanlage in Lemberg: Sadovy wandte sich an Tusk.
Das polnische Unternehmen Control Process S.A., das den Auftrag für den Bau einer Müllverwertungsanlage in Lemberg gewonnen hat, kommt mit der Ausführung der Arbeiten in Verzug. Die örtlichen Behörden, die mit diesem Verhalten unzufrieden sind, haben den Premierminister Polens gebeten, die Situation zu regeln.
Bürgermeister von Lemberg, Andrij Sadovy, erklärte, dass das Unternehmen den Bau bis 2025 abschließen sollte, aber bisher erst 70% der Arbeiten abgeschlossen sind.
Vertragsverletzungen
Nach Angaben des Bürgermeisters hat das polnische Unternehmen seine Verpflichtungen nicht erfüllt, obwohl es versprochen hatte, sich an Fristen und Qualitätsstandards zu halten. Sadovy betonte, dass es wichtig ist, für den Bau nicht zu viel zu zahlen, da es sich um öffentliche Gelder handelt.
„Wenn das polnische Unternehmen sich nicht an den Bauzeitplan der Anlage in Lemberg hält, ist das inakzeptabel. Dieses Problem könnte eine internationale Regelung erfordern“,betonte der Bürgermeister von Lemberg.
Sadovy wies auch darauf hin, dass die Behörden bereits die ukrainische Regierung über diese Situation informiert haben, da es um ukrainische Gelder geht. Der Bürgermeister forderte die Einhaltung ethischer Standards und moralischer Verpflichtungen, besonders in Kriegszeiten.
Das polnische Unternehmen Control Process S.A. erhielt den Auftrag für den Bau einer Müllverwertungsanlage in Lemberg, hat aber mit der Ausführung der Arbeiten Verzögerungen. Die örtlichen Behörden haben ernsthafte Bedenken und hoffen auf das Eingreifen höherer Instanzen zur Lösung dieses Problems.Lesen Sie auch
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