Klimenko klärt auf: Polizei stellt keine eigenen Protokolle bei Mobilisierungsverstößen aus.
Die Rolle der Polizei bei der Mobilisierung
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine sind ausschließlich die Mitarbeiter der Territorialen Rekrutierungszentren (TCC) dafür zuständig, Verwaltungsprotokolle bei Verstößen im Mobilisierungsbereich zu erstellen. Dies hat Innenminister Ihor Klymenko in einer Sitzung des Obersten Rates am 10. März bestätigt. Er stellte klar, dass die Polizei nur auf Anfrage der TCC an Mobilisierungsmaßnahmen mitwirkt.
Wie Klymenko erklärte, unterstützt die Polizei die TCC-Bediensteten bei der Benachrichtigung Wehrpflichtiger. Darüber hinaus ist sie befugt, Personen, die sich der Einberufung entziehen, administrativ festzunehmen und direkt zu den Rekrutierungsstellen zu bringen.
„Die Nationalpolizei beteiligt sich auf Anfrage der TCC an der Benachrichtigung Wehrpflichtiger gemeinsam mit TCC-Militärangehörigen. Sie führt administrative Festnahmen durch und bringt ‚Vermeider‘ direkt zu den Rekrutierungszentren.“
Ihor Klymenko
Abgestimmtes Vorgehen ist entscheidend
Die Polizei verfügt somit über klar umrissene Befugnisse bei der Kontaktaufnahme mit Wehrpflichtigen. Strafverfolgungsbeamte dürfen Männer nur im Rahmen dieser abgestimmten Zusammenarbeit mit den Rekrutierungsstellen anhalten. Dies unterstreicht, wie wichtig eine reibungslose Koordination zwischen den staatlichen Stellen in Mobilisierungsfragen ist.
Diese Klarstellung erfolgt vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen für die Ukraine im Krieg. Eine eindeutige Regelung der Zuständigkeiten von Polizei und TCC ist für wirksame Mobilisierungsmaßnahmen und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung unerlässlich. Ein gut koordiniertes Vorgehen der Behörden kann den Erfolg der Einberufungskampagnen maßgeblich beeinflussen – ein Faktor von kritischer Bedeutung in der gegenwärtigen Lage.
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