Ombudsmann leitet Ermittlungen ein: Schwere Vorwürfe gegen das Regiment „Skelya“.
Weitergabe von Unterlagen an die Strafverfolgungsbehörden
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Bürgerbeauftragte Dmytro Lubinez kündigte an, dass die gesammelten Unterlagen über das Regiment „Skelya“ an die Strafverfolgungsbehörden übergeben werden. Dies folgt auf eine Inspektion, die ein hohes Beschwerdeaufkommen von Soldaten über Rechtsverstöße auslöste. Die Überprüfung des Regiments fand am 25. und 26. Juni statt, woraufhin innerhalb von nur 24 Stunden mehr als 30 Beschwerden bei seiner Behörde eingingen. Lubinez erklärte dazu:
„An einem Tag haben wir mehr als 30 Beschwerden erhalten.“ – Dmytro Lubinez
Die Lage im Regiment „Skelya“
Im Regiment „Skelya“ wurden 25 Todesfälle von Rekruten registriert, was zu erheblicher Besorgnis führte. Der Regimentskommandeur Jurij Harkawy wurde vorläufig von seinen Aufgaben entbunden. Die gesammelten Fakten sollen nun als Grundlage für die Einleitung von Verfahren bei den zuständigen Stellen dienen. Vertreter der Militärstaatsanwaltschaft und des Militärischen Ordnungsdienstes sind bereits in der Einheit, um die Umstände zu klären.
Der Generalstab entsandte eine große Kommission zur Überprüfung der Lage. Lubinez erhielt Hinweise auf schwerwiegende Verletzungen der Rechte von Soldaten und wandte sich an das Staatliche Ermittlungsbüro (DBR) sowie die Spezialisierte Staatsanwaltschaft im Verteidigungsbereich. Er betonte zudem:
„Derartige Handlungen sind unter keinen Umständen akzeptabel.“ – Dmytro Lubinez
Gleichzeitig bestätigte der Regimentsvertreter Andrij Suraj, dass „in der Einheit 25 Todesfälle bestätigt werden können, nicht 26“.
Fedir Wenislawskyj, ein Vertreter der militärischen Führung, stellte klar, dass „es keine Grundlage für eine Suspendierung des Oberbefehlshabers aufgrund der Vorfälle im Regiment ‚Skelya‘ gibt“. Laut Lubinez werde die Situation „derzeit von allen zuständigen Stellen äußerst gründlich überprüft“. Die Ermittlungen laufen also weiter, mit dem Ziel, alle Umstände und möglichen Verstöße im Regiment „Skelya“ aufzudecken.
Die Vorfälle im Regiment „Skelya“ lösen nicht nur bei Soldaten, sondern in der gesamten Gesellschaft ernste Besorgnis aus. Die Todesfälle unter Rekruten und die zahlreichen Beschwerden über Rechtsverstöße deuten auf mögliche systemische Probleme innerhalb der militärischen Struktur hin. Die laufenden Ermittlungen sind von großer Bedeutung, um die Sicherheit und die Rechte der Soldaten zu gewährleisten und das Vertrauen in die militärischen Institutionen der Ukraine wiederherzustellen.
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