Die polnische Ausgabe hat einen Journalisten wegen beleidigenden Vergleichs des Präsidenten mit einem „Paten“ entlassen.
Die polnische Ausgabe Obserwator Międzynarodowy erklärte, dass sie Vitali Mazurenko, den stellvertretenden Chefredakteur, von seinem Posten entlässt, weil er Präsident Karol Nawrocki mit einem „Paten“ verglichen hat. Dies berichtet „Hlavkom“ unter Berufung auf Obserwator Międzynarodowy.
Nach Angaben von inkorr.com: Im Programm des Senders Polsat News äußerte Mazurenko eine ambivalente Meinung über den polnischen Präsidenten. Insbesondere verglich er die Rhetorik und das Verhalten Nawrockis mit dem Verhalten eines „Paten“, einem Begriff, der in der Kriminalsprache einen Anführer einer kriminellen Gruppe oder einen angesehenen Verbrecher bezeichnet.
Die Redaktion hat den Journalisten wegen der Beleidigung des Präsidenten suspendiert
„Die Redaktion des Portals Obserwator Międzynarodowy möchte ausdrücklich betonen, dass dies die private Meinung dieser Person war, die ohne Wissen und Zustimmung der Redaktion geäußert wurde. Sie spiegelt in keiner Weise die Position unserer Redaktion wider und entspricht nicht den Werten, nach denen wir uns richten,“ berichtete die polnische Medien.
Die Medien wiesen darauf hin, dass die Entscheidung über die sofortige Beendigung der Zusammenarbeit mit Mazurenko und die Enthebung von seinem Posten als stellvertretender Chefredakteur getroffen wurde. „Als polnisches Portal akzeptieren und tolerieren wir categorisch nicht die Untergrabung der Autorität des Amtes des Präsidenten der Republik Polen. Unsere Werte basieren auf ehrlicher Journalistik, Verantwortung für das Wort und vollstem Respekt vor den Institutionen des polnischen Staates und seinen Vertretern,“ heißt es in der Erklärung der Redaktion.
Somit hat die polnische Ausgabe Obserwator Międzynarodowy die Entscheidung getroffen, Vitali Mazurenko von seiner Position als stellvertretender Chefredakteur wegen seiner beleidigenden Kommentare über Präsident Karol Nawrocki zu entlassen. Die Redaktion betonte ihr Streben, die Standards ehrlicher Journalistik und den Respekt vor den Vertretern der Behörden einzuhalten.
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