Ehrenpatriarch Filaret ist tot: Sein Kampf für eine unabhängige Kirche in der Ukraine.
Ehrenpatriarch von Kiew und der gesamten Rus-Ukraine: Filaret
Nach Angaben von TSN.ua: Filaret, der Ehrenpatriarch von Kiew und der gesamten Rus-Ukraine, hat die Geschichte der Ukraine und die Loslösung ihrer Kirche von Moskau maßgeblich geprägt. Seit 1966 bekleidete er Führungspositionen in der ukrainischen Kirche. Am 20. März 2023 ist er gestorben. Sein Wirken hat im kirchlichen Leben des Landes deutliche Spuren hinterlassen. Zur Einordnung: Sein Einsatz für eine eigenständige Kirche war eng mit den politischen Umbrüchen in der Ukraine verbunden.
Geboren wurde Filaret am 23. Januar 1929 im Dorf Blahodatne im Donbass. Im Januar 1950 legte er die Mönchsgelübde ab und nahm den Namen Filaret an. In den 1960er Jahren wurde er mit der Leitung der Angelegenheiten des Ukrainischen Exarchats betraut – der erste Schritt auf seinem weiteren kirchlichen Weg. Im Oktober 1990 wählte man ihn zum Vorsteher der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats.
Filarets Vermächtnis und Einfluss
Zeit seines Lebens setzte sich Filaret für die Unabhängigkeit der ukrainischen Kirche und ihre Trennung vom Moskauer Patriarchat ein. Sein Handeln prägte das heutige Gesicht der ukrainisch-orthodoxen Kirche. Nach seinem Tod findet die Beisetzung am 22. März 2023 im Wladimir-Kathedrale in Kiew statt.
Filaret hinterlässt ein Vermächtnis, das die ukrainische Gesellschaft nicht vergessen wird. Seine Rolle in der Kirchenentwicklung und sein Einfluss auf das geistliche Leben in der Ukraine sind kaum zu überschätzen. Die Zukunft der ukrainischen Kirche, wie Filaret sie sich vorstellte, bleibt als Erbe für die nächsten Generationen bestehen.
Der Tod Filarets ist ein bedeutendes Ereignis für die Ukraine, denn seine Arbeit trug zur Bildung einer unabhängigen Kirche bei, die den Bedürfnissen und Interessen des ukrainischen Volkes entsprach. Sein Erbe wird das kirchliche Leben in der Ukraine weiterhin beeinflussen. Seine Vorstellungen von Eigenständigkeit und geistlicher Freiheit könnten zur Grundlage für weitere Reformen im religiösen Umfeld des Landes werden.
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