170 Leben unter Trümmern aufgespürt: Heldenhündin Hanna ist tot.
Abschied von einer mutigen Vierbeinerin
Nach Angaben von TSN.ua: Die Dobermann-Hündin Hanna, die bei der Suche nach Überlebenden und Toten unter den Trümmern russischer Angriffe half, ist gestorben. Sie gehörte zur Such- und Rettungshundestaffel „Antares“ in Pawlohrad und war an Hunderten von Einsätzen in verschiedenen Regionen der Ukraine beteiligt. Dazu gehörten unter anderem:
- Kiew
- Dnipropetrowsk
- Saporischschja
- Donezk
- Sumy
- Kirowohrad
- Cherson
- Mykolajiw
Im Laufe ihres Dienstes rettete Hanna mehr als 170 Menschen. Eine ihrer bemerkenswertesten Aktionen war die Rettung einer Person, die die Hündin erst einen Tag nach deren Verschwinden aufspürte. Die tödliche Diagnose hatte Hanna vor einem Jahr erhalten, und die Ärzte gaben ihr damals maximal drei Monate. Doch sie lebte noch ein weiteres Jahr, erfüllte weiterhin ihre Aufgaben und unterstützte die Rettungskräfte bei ihrer wichtigen Arbeit. Ihr unermüdlicher Einsatz unter schwierigsten Bedingungen machte sie zu einer Legende in der Rettungshundeszene.
Hannas Vermächtnis
Hannas Tod ist ein schwerer Verlust – nicht nur für ihr Team, sondern für die gesamte Rettungsgemeinschaft in der Ukraine. Ein Hund wie Hanna spielt in kritischen Situationen eine unschätzbar wertvolle Rolle. Ihre Treue und ihr professioneller Spürsinn gaben vielen Familien Hoffnung, die unter den Trümmern nach ihren Angehörigen suchten. Die Erinnerung an ihre heldenhaften Taten und die erzielten Erfolge werden künftigen Generationen von Rettungskräften und Hundeführern als Vorbild dienen.
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