Rentenreport 2026: Über 10 Millionen Bezieher in der Ukraine – Durchschnittsrente steigt.

Rentenreport 2026: Über 10 Millionen Bezieher in der Ukraine – Durchschnittsrente steigt
Rentenreport 2026: Über 10 Millionen Bezieher in der Ukraine – Durchschnittsrente steigt

Zahlen zur Rentensituation zum Jahresbeginn 2026

Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine bezogen zu Jahresbeginn 2026 insgesamt 10,2 Millionen Menschen eine Rente. Von diesen gingen 2,8 Millionen weiterhin einer Erwerbstätigkeit nach. Die durchschnittliche Rentenhöhe ist nach Angaben der Regierung gestiegen: von 5.789,05 Hrywnja im Januar 2025 auf 6.544,62 Hrywnja im Januar 2026. Damit lag der Durchschnittswert zu Beginn des Jahres 2026 bei 6.544,62 Hrywnja.

Verteilung der Rentenhöhen

Die genaue Aufschlüsselung zeigt folgendes Bild:

  • 31,06 % der Rentner erhalten eine monatliche Zahlung zwischen 3.001 und 4.000 Hrywnja.
  • 20,21 % bekommen zwischen 4.001 und 5.000 Hrywnja.
  • 29,64 % der Bezieher liegen mit ihrer Rente im Bereich von 5.001 bis 10.000 Hrywnja.
  • 15,41 % erhalten mehr als 10.000 Hrywnja pro Monat.
  • Nur 3,68 % müssen mit weniger als 3.000 Hrywnja auskommen.

Die ukrainische Regierung arbeitet an einer Anhebung der Renten auf mindestens 6.000 Hrywnja. Laut Dmytro Ulyutin wird diese Erhöhung mindestens ein Drittel aller Rentner betreffen. Er betonte die Bedeutung einer Mindestrente von nicht weniger als 6.000 Hrywnja und erklärte:

«Unser Vorschlag sieht vor, dass wir niemandem weniger als 6.000 [Hrywnja] zahlen werden.» – Dmytro Ulyutin

Gegenwärtig kommen in der Ukraine auf einen Rentner nur etwa 1,3 Beitragszahler. Diese Relation verdeutlicht die anhaltend kritische Finanzierungslage der Rentenkasse, die weitere Reformen dringend erforderlich macht. Die demografische Entwicklung stellt das System vor große Herausforderungen.

Der Anstieg der Durchschnittsrente spiegelt die Bemühungen der Regierung wider, die soziale Absicherung im Alter zu verbessern. Trotz der Erhöhungen reichen die Auszahlungen für einen großen Teil der Senioren jedoch noch immer nicht für einen angemessenen Lebensstandard aus. Die Frage der nachhaltigen Finanzierung des Rentensystems bleibt daher zentral und erfordert einen umfassenden Reformansatz für die soziale Sicherheit im Land.


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