Mehr als die Hälfte der ukrainischen Metallindustrie ist nicht verlagerbar: Der Vorsitzende des Regionalrats über die Minen und Tagebaue der Dnipropetrowsk-Region.

Mehr als die Hälfte der ukrainischen Metallindustrie ist nicht verlagerbar: Der Vorsitzende des Regionalrats über die Minen und Tagebaue der Dnipropetrowsk-Region
Mehr als die Hälfte der ukrainischen Metallindustrie ist nicht verlagerbar: Der Vorsitzende des Regionalrats über die Minen und Tagebaue der Dnipropetrowsk-Region

Die strategische Bedeutung der Dnipropetrowsk-Region für die ukrainische Industrie

Nach Angaben von Novyny.live: Die großen Industrieanlagen der Ukraine, insbesondere in der Metallurgie und im Rohstoffabbau, sind fest in der Dnipropetrowsk-Region verankert und können nicht verlegt werden. Das betonte der Vorsitzende des dortigen Regionalrats, Mykola Lukashuk. Er unterstrich damit die zentrale Rolle dieser Region für die gesamte Volkswirtschaft: Über 50 Prozent der ukrainischen Metallindustrie sind hier konzentriert. Die Region ist damit ein unverzichtbarer Pfeiler des Landes.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Kohlebergbau. Ganze 80 Prozent der nationalen Kohlereserven und -förderung sind an den West-Donbas gekoppelt, der sich in der Dnipropetrowsk-Region befindet. Dies verdeutlicht die strategische Tiefe des Gebiets. Mykola Lukashuk erklärte dazu:

'Der Löwenanteil – über 50 Prozent der gesamten Metallurgie des Landes, des gesamten Erzbergbausektors – befindet sich in unserer Region.' Mykola Lukashuk

Diese Zahlen belegen, dass die Dnipropetrowsk-Region ein zentraler Motor der ukrainischen Wirtschaft ist.

Herausforderungen und Risiken für die Region

Der Vorsitzende des Regionalrats hob hervor: 'Wir können die Minen und Tagebaue nicht verlegen. Das ist auf keine Weise möglich.' Damit wird die prekäre Lage beschrieben: Trotz der anhaltenden Krisen und Bedrohungen müssen diese strategisch wichtigen Anlagen dort bleiben, wo sie sind. Die Region hat zudem viele Unternehmer aus den Gebieten Luhansk und Donezk aufgenommen, was ihre Rolle als wirtschaftlicher Stabilitätsanker in unsicheren Zeiten unterstreicht.

Zur Erinnerung: Im Februar 2025 griff Russland einen Bus mit Minenarbeitern mit einer Drohne an, wobei 15 Menschen getötet wurden. Dieser tragische Vorfall macht deutlich, wie dringend der Schutz dieser Industrieanlagen und ihrer Beschäftigten vor militärischen Angriffen ist.

Die Situation zeigt, wie entscheidend die Dnipropetrowsk-Region für die ukrainische Wirtschaft während des Krieges und der Instabilität ist. Der Erhalt der dortigen Industriekapazitäten ist für die Erholung und wirtschaftliche Stabilität des Landes von größter Bedeutung. Der Schutz dieser Betriebe und ihrer Mitarbeiter wird daher zu einem Schlüsselfaktor, um die wirtschaftlichen Herausforderungen des Krieges zu bewältigen.


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