Ukrainischer Botschafter fordert UNESCO zum Handeln auf: Angriff auf Lemberger Kulturerbe verurteilt.

Ukrainischer Botschafter fordert UNESCO zum Handeln auf: Angriff auf Lemberger Kulturerbe verurteilt
Ukrainischer Botschafter fordert UNESCO zum Handeln auf: Angriff auf Lemberger Kulturerbe verurteilt

Diplomatischer Protest bei der UNESCO

Nach Angaben von TSN.ua: Der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Ukraine in Frankreich, Wadym Omeltschenko, hat sich an die UNESCO-Generaldirektorin gewandt. Anlass sind die jüngsten russischen Angriffe auf Kulturgüter – insbesondere das historische Ensemble in Lwiw (Lemberg), das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Der Drohnenangriff ereignete sich in der Altstadt von Lwiw und löste große Besorgnis aus. Die Attacke traf ein Gebiet, das wegen seines einzigartigen architektonischen Erbes geschützt ist.

Omeltschenko betonte, dass das Lemberger Objekt gemäß dem Zweiten Protokoll der Haager Konvention unter Schutz steht. Er wies darauf hin, dass Angriffe auf Kulturerbestätten nach internationalem Recht als Kriegsverbrechen gelten.

'Russland muss für die Kriegsverbrechen an Ukrainern, ukrainischen Städten und Dörfern sowie an unserem kulturellen Erbe international strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden', erklärte Omeltschenko.

Aufruf zu konkreten Maßnahmen

Andrij Sybiha, der Leiter des ukrainischen Außenministeriums, forderte die UNESCO ebenfalls zu einer sofortigen Reaktion auf den Angriff auf. Maksym Kosyzkyj, der Gouverneur der Oblast Lwiw, bestätigte, dass das UNESCO-Erbe durch den Angriff beschädigt wurde. Omeltschenko stellte klar:

'Diese barbarischen Handlungen dürfen nicht ohne eine angemessene völkerrechtliche Reaktion bleiben.'
Er ergänzte: 'Eine entschlossene Antwort auf diese Verbrechen ist eine Pflicht der Organisation. Eine weitere Mitgliedschaft Russlands in der UNESCO ist inakzeptabel.'

Die Ereignisse unterstreichen die Dringlichkeit, kulturelles Erbe zu schützen, und zeigen, wie wichtig eine internationale Reaktion auf Kriegsverbrechen in der Ukraine ist. Da Lwiw als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuft ist, alarmieren die Angriffe auf seine Baudenkmäler nicht nur die Ukraine, sondern die gesamte Weltgemeinschaft. Eine rechtliche Aufarbeitung dieser Attacken könnte ein entscheidender Schritt sein, um Verantwortung für Verbrechen gegen das kulturelle Erbe durchzusetzen.


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