Gemeinden in Frontnähe fordern Finanzierung für höhere Sozialarbeitergehälter bis 2026.
Appell der Gemeinden in Frontnähe
Nach Angaben von Novyny.live: Die Gemeinden in den frontnahen Regionen haben die Regierung aufgefordert, die finanziellen Mittel für eine Erhöhung der Gehälter von Sozialarbeitern bereitzustellen. Diese Anpassung ist dringend notwendig, da die entsprechende Verordnung des ukrainischen Ministerkabinetts Nr. 1750 bereits zum 1. Januar 2026 in Kraft tritt. In den vom Krieg besonders betroffenen Gebieten leisten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter unverzichtbare Arbeit für die Zivilbevölkerung und müssen dafür angemessen entlohnt werden.
Konferenz und Forderungen
Die Forderung wurde auf einer Konferenz der Gemeinden am 20. Januar erhoben, an der über 300 Kommunen teilnahmen. Diese breite Beteiligung unterstreicht die Dringlichkeit des Themas und den gemeinsamen Willen der lokalen Verantwortlichen. Igor Terechow, ein Vertreter der Gemeinden, erklärte dazu:
„Die Gehaltserhöhung für Sozialarbeiter ist ein richtiger und längst überfälliger Schritt.“ - Igor Terechow
Er betonte zudem, dass die Finanzierung auf Ebene der staatlichen Haushaltspolitik geregelt werden müsse, um die Stabilität und Effektivität der sozialen Dienste zu gewährleisten. Die Arbeit dieser Fachkräfte ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Krise von zentraler Bedeutung.
Die Gemeinden setzen sich somit weiter für bessere Arbeitsbedingungen ein und pochen auf eine staatliche Finanzierung, die bis 2026 zu angemessenen Gehältern führen soll. Dies zeigt das Bestreben der lokalen Behörden, die Qualität der sozialen Dienstleistungen in den konfliktbetroffenen Regionen zu verbessern.
Der Appell macht deutlich, wie wichtig die Unterstützung für Sozialarbeiter unter den extremen Bedingungen nahe der Front ist. Höhere Gehälter können die Qualität ihrer Arbeit und damit direkt das Wohlergehen der betroffenen Bevölkerung steigern. Die Reaktion der Regierung auf diese Initiative wird ein wichtiges Signal für die soziale Verantwortung des Staates gegenüber seinen vulnerablen Bürgern sein.
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