PrivatBank erhöht Gebühren für internationale Überweisungen: Das sind die neuen Konditionen ab April 2026.
PrivatBank passt Tarife für Auslandsüberweisungen an
Nach Angaben von Novyny.live: Kunden der PrivatBank müssen ab April 2026 mit höheren Kosten für internationale Transaktionen mit Mastercard rechnen. Hintergrund ist das Auslaufen einer Sonderregelung, die seit Sommer 2022 galt. Die damalige Senkung der Überweisungsgebühren war für viele Nutzer eine wichtige Erleichterung bei grenzüberschreitenden Finanzgeschäften.
Zur Erinnerung: Im Sommer 2022 wurde die Gebühr für Überweisungen von einer ausländischen Mastercard auf eine PrivatBank-Mastercard von 1,5 % auf 1 % gesenkt. Ebenso fiel der Tarif für Transfers von PrivatBank-Devisenkarten ins Ausland von 2 % auf 1 %. Dieses Sonderangebot endet jedoch am 31. März 2026, was für die Kunden ab April spürbare Mehrkosten bedeutet.
Limits und Einschränkungen bei Transaktionen
Für Überweisungen gelten folgende Beschränkungen:
- Der Mindestbetrag liegt bei umgerechnet 10 US-Dollar.
- Der Höchstbetrag pro Überweisung beträgt umgerechnet 29.900 Griwna.
- Das monatliche Transfervolumen auf ausländische Mastercard-Karten ist pro Kunde auf umgerechnet 100.000 Griwna begrenzt.
- Bei Inlandsüberweisungen liegt das Empfangslimit bei 1 Million Griwna, maximal 350 einzelne Gutschriften pro Karte.
- Der maximale Sendebetrag beträgt bis zu 100.000 Griwna, mit einer Obergrenze von 200 Transaktionen über alle Karten eines Kunden hinweg.
Wichtig zu wissen: Überweisungen aus bestimmten Ländern sind untersagt. Dazu zählen unter anderem:
- Kanada;
- USA;
- Japan;
- Indien;
- Syrien;
- Sudan;
- Südsudan;
- Iran;
- Irak;
- Kuba;
- Nordkorea;
- Nicaragua;
- Russland;
- Weißrussland;
- Afghanistan;
- Venezuela;
- Kongo;
- Jemen;
- Simbabwe;
- Libyen;
- Somalia.
Kunden der PrivatBank sollten sich also auf die neuen Tarife einstellen, die ab April 2026 gelten. Die höheren Gebühren könnten dazu führen, dass viele Nutzer nach günstigeren Alternativen für Auslandsüberweisungen suchen. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die Gebührenpolitik der eigenen Bank im Blick zu behalten – besonders für alle, die regelmäßig international Geld senden oder empfangen.
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