Mehr als 22.000 Familien nutzen staatliches Förderprogramm für Wohneigentum.
Staatliches Förderprogramm für Wohneigentum
Nach Angaben von TSN.ua: Seit ihrem Start im Jahr 2022 hat die staatliche Förderinitiative „єОселя“ in der Ukraine bereits über 22.000 Familien den Weg in die eigenen vier Wände geebnet. Das Programm, das zinsvergünstigte Hypothekenkredite von nur 3 oder 7 Prozent bietet, hat bislang Immobilienkäufe im Gesamtwert von rund 40 Milliarden Hrywnja ermöglicht. In einer wirtschaftlich schwierigen Zeit stellt diese Initiative eine wichtige Stütze für die Bevölkerung dar und gibt zugleich dem heimischen Wohnungsbau entscheidende Impulse.
Die Eckdaten des Programms
Die Laufzeit der Kredite im Rahmen von „єОселя“ kann bis zu 20 Jahre betragen. Der vergünstigte Zinssatz gilt für die ersten zehn Jahre, danach steigt er auf 6 bzw. 10 Prozent, abhängig von der Kreditnehmerkategorie. Eine Mindesteigenleistung von 20 Prozent ist erforderlich, für junge Menschen kann sie auf 10 Prozent reduziert werden. Die förderfähige Wohnfläche liegt bei 52,5 Quadratmetern für ein- bis zweiköpfige Familien, für jedes weitere Mitglied kommen 21 Quadratmeter hinzu.
Zu Beginn des Jahres 2026 beteiligen sich etwa zehn ukrainische Banken an dem Programm, darunter „Oschadbank“, „PrivatBank“, „Ukrgasbank“, Sense Bank, „Taskombank“ und „Globus Bank“. Der förderfähige Quadratmeterpreis darf den doppelten regionalen Durchschnittspreis für Wohnraum nicht überschreiten. Besondere Konditionen gelten für privilegierte Berufsgruppen wie Militär- und Sicherheitskräfte, medizinisches Personal, Lehrkräfte und Wissenschaftler, die eine Hypothek zu nur 3 Prozent erhalten können.
Ziel der Initiative ist es, den Zugang zu Wohneigentum deutlich zu erleichtern, indem sie günstige Finanzierungsbedingungen bietet und verschiedene soziale Gruppen gezielt unterstützt.
Die Einführung von „єОселя“ markiert einen wichtigen Schritt zur Deckung des Wohnungsbedarfs der ukrainischen Bürger, insbesondere vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Herausforderungen. Die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum belebt den Immobilien- und Bausektor. Das Programm unterstreicht zudem das staatliche Engagement, sozial schwächere Gruppen wie Jugendliche und privilegierte Berufsstände zu fördern, was langfristig zu mehr sozialer Gerechtigkeit und besseren Lebensbedingungen beitragen kann.
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