Kiewer Nahverkehr wird teurer: 30 Griwna pro Fahrt – Klitschko nennt Zwangslage als Grund.

Kiewer Nahverkehr wird teurer: 30 Griwna pro Fahrt – Klitschko nennt Zwangslage als Grund
Kiewer Nahverkehr wird teurer: 30 Griwna pro Fahrt – Klitschko nennt Zwangslage als Grund

Tariferhöhung bei öffentlichen Verkehrsmitteln in Kiew

Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Hauptstadt plant, den Fahrpreis im öffentlichen Nahverkehr auf 30 Griwna pro Fahrt anzuheben. Dieser Betrag liegt jedoch weiterhin unter den tatsächlichen Kosten: Eine Fahrt mit der U-Bahn kostet die Stadt rund 60 Griwna, mit Bussen oder Straßenbahnen etwa 50 Griwna. Der Schritt ist eine Reaktion auf die jährlichen Subventionen, die Kiew für den Nahverkehr aufbringen muss – insgesamt 12 Milliarden Griwna pro Jahr.

Für eine dreiköpfige Familie könnten die Transportausgaben auf 35.000 Griwna jährlich steigen, während ein Monatsticket in Kiew dann 4.875 Griwna kosten würde. Bürgermeister Vitali Klitschko äußerte sich dazu wie folgt:

'Wir subventionieren den öffentlichen Nahverkehr jedes Jahr mit 12 Milliarden Griwna. Doch wir müssen zusätzlich Straßen instand halten, Fahrzeuge erneuern, Gehälter erhöhen und berücksichtigen, dass die Kosten für Treibstoff und Strom gestiegen sind. Unser Ziel ist es, dass alles funktioniert. Es sind erzwungene Schritte, aber wir müssen die Fahrpreise anheben.' Vitali Klitschko

Die geplante Preiserhöhung ist somit eine Antwort auf steigende Ausgaben für Betrieb und Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur in der Hauptstadt. Besonders Familien mit Kindern, die täglich auf Busse und Bahnen angewiesen sind, werden finanziell stärker belastet.

Hintergründe der Tarifanpassung

Die Anhebung der Fahrpreise in Kiews öffentlichem Nahverkehr ist notwendig, um wachsende Kosten für Subventionen und Systemmodernisierungen zu decken. Angesichts gestiegener Energiepreise und des Bedarfs an besseren Infrastrukturen könnten die neuen Tarife ein wichtiger Schritt sein, um den stabilen Betrieb der Verkehrsmittel zu sichern. Diese Entscheidung wird sich auf die finanzielle Situation der Kiewer auswirken, insbesondere auf Haushalte mit Kindern, die im Alltag häufig öffentliche Verkehrsmittel nutzen.


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