Selenskyj wies die Vorschläge der USA zur Donetsk-Region zurück: Er nannte sie ungerecht.

Selenskyj wies die Vorschläge der USA zur Donetsk-Region zurück: Er nannte sie ungerecht
Selenskyj wies die Vorschläge der USA zur Donetsk-Region zurück: Er nannte sie ungerecht

Nach Angaben von ТСН: Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, äußerte seine Position zu den Vorschlägen der Vereinigten Staaten bezüglich der Donetsk-Region, die seiner Meinung nach mehr den Interessen Russlands entsprechen und die Bedürfnisse der Ukraine nicht berücksichtigen.

Der Präsident stellte fest, dass er sich mit den Initiativen der amerikanischen Seite zur möglichen kompromisshaften Regelung der Situation in der Region vertraut gemacht hat, diese Ideen jedoch für die Ukraine inakzeptabel sind.

Was die USA vorschlagen

Nach den Worten des Präsidenten schlägt die amerikanische Seite ein Szenario vor, nach dem die ukrainischen Truppen bestimmte Gebiete der Donetsk-Region verlassen, während die russischen Streitkräfte nicht in diese Bereiche eindringen. Dies sieht faktisch die Schaffung einer 'freien Wirtschaftszone' oder eines demilitarisierten Gebiets mit unklarer Verwaltung vor.

„Sie wissen nicht, wer dieses Gebiet verwalten wird. Die ukrainischen Truppen ziehen sich angeblich zurück, die russischen gehen nicht hinein. Aber wer verantwortlich ist für diese Zone – das ist eine offene Frage“,

— erklärte er.

Selenskyj betonte, dass in diesem Ansatz das Prinzip der Parität fehlt: Wenn die Ukraine ihre Kräfte abzieht, muss Russland ebenso an einer vergleichbaren Distanz handeln.

Risiken und grundlegende Fragen

Der Staatschef unterstrich, dass die Idee, eine 'freie Wirtschaftszone' oder ein 'demilitarisiertes' Gebiet zu schaffen, Zweifel aufwirft, wenn die russischen Streitkräfte ohne jegliche Einschränkungen an ihren Positionen verbleiben.

„Was hindert die russischen Streitkräfte daran, weiter vorzurücken oder in diese Zone unter dem Vorwand von Zivilisten einzudringen? Das sind alles sehr ernsthafte Fragen“,

— bemerkte Selenskyj.

Er erinnerte auch daran, dass die Kontrolle über solche Gebiete von einer klaren internationalen Überwachung begleitet werden muss.

Ist die Ukraine bereit, einen solchen Kompromiss zu akzeptieren

Der Präsident betonte, dass die gegenwärtigen Vorschläge der USA nicht gerecht sind.

„Das ist definitiv nicht im Interesse der Ukraine. Aber das Gespräch geht weiter – es müssen Lösungen gefunden werden, die angemessen und paritätisch sind“,

— sagte er.

Laut Selenskyj kann die Frage möglicher territorialer Kompromisse nicht von einer einzigen Person entschieden werden.

„Auf diese Frage muss das Volk der Ukraine antworten – im Rahmen von Wahlen oder einem Referendum“,

— fügte er hinzu.

Alles hängt von der Armee ab

Selenskyj betonte, dass die Positionen der ukrainischen Militärs an der Front direkt die diplomatischen Bedingungen beeinflussen, die internationale Partner diskutieren.

„Was unsere Militärs zurückhalten können, wo sie stehen und den Besatzern Schaden zufügen können, beeinflusst die gesamte diplomatische Konstruktion“,

— bemerkte er.

Es ist auch erwähnenswert, dass die Ukraine und Europa kürzlich den USA ihre Vorschläge für einen Friedensplan zur Beilegung des Krieges übermittelt haben, an dem die Administration des amerikanischen Präsidenten Trump bereits einen Monat arbeitet.

Diese Position Selenskyjs zeugt von der Wichtigkeit, die nationalen Interessen der Ukraine im Kontext der internationalen Diplomatie zu berücksichtigen. Die Ukraine sucht weiterhin nach Lösungen, die Sicherheit und Stabilität in der Region gewährleisten können und dabei alle Risiken und Herausforderungen, vor denen das Land steht, berücksichtigen. Die Diskussionen über mögliche Kompromisse dauern an, und die Regierung ist entschlossen, diese nur mit der Unterstützung des Volkes zu führen.


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