Neuntägiges Schweigen im Kreml: Putins Ausfall fällt mit Todesfall Chameinei und Störungen in Moskau zusammen.
Putin meidet die Öffentlichkeit
Nach Angaben von TSN.ua: Seit nunmehr neun Tagen zeigt sich Russlands Präsident Wladimir Putin nicht mehr in der Öffentlichkeit – eine der längsten Unterbrechungen seines Terminkalenders überhaupt. Sein letzter öffentlicher Auftritt im Kreml datiert vom 9. März. Am 18. März leitete er eine Regierungssitzung lediglich per Videoschaltung aus seiner Residenz in Nowo-Ogarjowo. Diese auffällige Abstinenz fällt zeitlich mit dramatischen internationalen Entwicklungen zusammen und nährt Spekulationen.
Hintergrund und mögliche Ursachen
Bereits früher gab es längere Pausen zwischen öffentlichen Terminen – etwa vom 6. bis 18. Februar 2023. Die aktuelle Lücke überlagert sich jedoch mit der Tötung des iranischen Obersten Führers Ali Chameinei am 28. Februar 2023 sowie der Tötung von Ali Laridschani am 17. März 2023. Hinzu kommen Gerüchte über Putins angeschlagenen Gesundheitszustand, die seit Herbst 2025 immer lauter werden. Diese Faktoren könnten erklären, warum der Kremlchef derzeit unsichtbar bleibt.
In russischen Politikerkreisen wird intensiv über die Ereignisse im Iran diskutiert. Insidern zufolge soll Putin verunsichert sein, nachdem bekannt wurde, wie präzise die USA und Israel Chameinei aufgespürt haben. Diese Sorge könnte ein weiterer Grund für sein Fernbleiben von der Bildfläche sein.
Russland steht derzeit vor erheblichen Herausforderungen in den Bereichen Sicherheit und Außenpolitik. Dass über den Gesundheitszustand des Präsidenten nichts Offizielles bekannt gegeben wird, wirft zusätzliche Fragen zur künftigen Führung des Landes auf.
Das anhaltende Schweigen Putins könnte auf eine wachsende Instabilität im politischen Gefüge Russlands hindeuten – verstärkt durch internationale Ereignisse, die nun auch die Innenpolitik beeinflussen. Angesichts der Gesundheitsgerüchte und der Reaktion auf die iranischen Vorfälle könnten diese Entwicklungen weitreichende Folgen haben. Die Lage verdient besondere Beobachtung, denn ein möglicher Führungswechsel würde Russlands strategische Ausrichtung in Zeiten globaler Spannungen grundlegend verändern.
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