Der ehemalige Premierminister Russlands Kasyanov über Putins Ziel: Er braucht kein Territorium, sondern die Unabhängigkeit der Ukraine.

Der ehemalige Premierminister Russlands Kasyanov über Putins Ziel: Er braucht kein Territorium, sondern die Unabhängigkeit der Ukraine
Der ehemalige Premierminister Russlands Kasyanov über Putins Ziel: Er braucht kein Territorium, sondern die Unabhängigkeit der Ukraine

Nach Angaben von ТСН: Trotz großer Verluste der Armee und begrenztem Vorankommen an der Front verfolgt der Präsident Russlands Wladimir Putin weiterhin seine Ambitionen, die Ukraine unter den Moskauer Einfluss zurückzubringen.

Putins Ziel

Diese Meinung äußerte der ehemalige Premierminister Russlands Michail Kasyanov in einem Interview mit der Zeitung The Times.

„Putin braucht kein Territorium. Er hat sich das Ziel gesetzt — die Unabhängigkeit der Ukraine zu zerstören — und kann nicht zurückweichen“, — bemerkte Kasyanov im Gespräch mit Journalisten.

Missverständnis des Konflikts

Kasyanov betonte auch, dass die Administration des US-Präsidenten Donald Trump keinen Erfolg bei der Beilegung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine haben wird, da sie nicht die Tiefe des Konflikts versteht.

Er merkte an, dass Washington diesen Krieg immer noch als „Konflikt zweier Führer, die versöhnt werden müssen“ betrachtet.

Meinungen russischer Analysten

Russische Oppositionelle und Analysten glauben, dass Putin die Eroberung ukrainischer Gebiete als sekundäres Ziel betrachtet.

In seinen Reden hat er und seine hochrangigen Beamten immer wieder die Notwendigkeit betont, die „Ursachen“ des Krieges zu beseitigen, mit Bezug auf die pro-westliche Regierung der Ukraine.

Aussichten des Krieges

Der ukrainische und amerikanische Historiker Serhiy Plokhiy betont, dass Putin wahrscheinlich nicht von einer Fortsetzung des Krieges ablassen wird, und die wirtschaftliche Krise in Russland verstärkt nur seinen Wunsch, militärische Aktionen zu führen.

Die Situation in der Ukraine bleibt angespannt, und die internationale Nachfrage nach Frieden in der Region wächst. Die Position Russlands bleibt nach wie vor hart, was die Chancen auf eine schnelle Beilegung des Konflikts gefährdet. Die Fortsetzung der militärischen Maßnahmen könnte zu noch größeren Leiden und Verlusten auf beiden Seiten führen.


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