Warum Russland seinen Raketenschrecken auf Zivilisten verschärft – ein Experte ordnet ein.

Warum Russland seinen Raketenschrecken auf Zivilisten verschärft – ein Experte ordnet ein
Warum Russland seinen Raketenschrecken auf Zivilisten verschärft – ein Experte ordnet ein

Einschätzung von Pawlo Lakyjtschuk zur militärischen Lage in der Ukraine

Nach Angaben von UATV: Pawlo Lakyjtschuk, Leiter der militärischen Sicherheitsprogramme am Zentrum für Globalistik 'Strategie XXI', bewertete den massiven Angriff russischer Truppen auf die Ukraine als gezielten Terror gegen die Zivilbevölkerung. Seiner Analyse zufolge zeigt der Einsatz ballistischer Raketen vom Typ 'Iskander', des S-400-Systems sowie von 'Kinschal'-Raketen, dass Russland seine aggressive Strategie unvermindert fortsetzt.

Am 2. Juni 2023 stellte Lakyjtschuk fest, dass die Bodenoperation nicht nach den Plänen des Kreml-Diktators verlaufe. Er betonte, dass die Lage an der Südfront zeige, dass die ukrainischen Streitkräfte die logistischen Nachschubwege kontrollierten – konkret jene zwei Hauptverkehrsadern, die die Verteidiger der Ukraine durchtrennten.

„Die Situation an der Front entspricht dem überhaupt nicht“, so der Experte.
Zur Einordnung: Die russischen Angriffe auf zivile Ziele nehmen seit Monaten zu, während die Frontlinien weitgehend stabil bleiben.

Möglichkeiten und Befürchtungen

Trotz allem räumt Lakyjtschuk ein, dass die Russen bestimmte taktische Ziele erreichen könnten, etwa die Einnahme von:

  • Bachmut
  • Awdijiwka
  • Pokrowsk

Zudem wies er darauf hin, dass Putin bereits im Herbst 2022 behauptet habe, seine 'Spezialoperation' laufe 'nach Plan' – und dies auch im Herbst 2023 weiterhin tue. Lakyjtschuk äußerte zudem die Sorge, dass weitere Länder in diesen Krieg hineingezogen werden könnten, insbesondere Lukaschenko.

Lakyjtschuk fasste zusammen:

„Das sieht nach Terror aus. Russland gibt seine Strategie des Terrors gegen das ukrainische Volk nicht auf.“
Diese Aussagen unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Lage an der Front und die Dringlichkeit, die Ukraine im Angesicht der bewaffneten Aggression weiter zu unterstützen.

Die Kommentare von Pawlo Lakyjtschuk spiegeln den wichtigen Kontext der derzeitigen militärischen Situation in der Ukraine wider, insbesondere angesichts der unablässigen Angriffe Russlands. Sie deuten auch auf mögliche Veränderungen in der Strategie der ukrainischen Kräfte hin – etwa die Kontrolle über entscheidende Logistikrouten, die den weiteren Verlauf des Konflikts beeinflussen könnte. Die internationale Unterstützung für die Ukraine bleibt für ihre Verteidigungsfähigkeit und die Stabilität in der Region von entscheidender Bedeutung.


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