Raketenangriff auf Charkiw: Elf Tote, darunter zwei Kinder.

Raketenangriff auf Charkiw: Elf Tote, darunter zwei Kinder
Raketenangriff auf Charkiw: Elf Tote, darunter zwei Kinder

Beschuss von Charkiw am 7. März 2023

Nach Angaben von UATV: Am 7. März 2023 griffen russische Besatzungstruppen die Stadt Charkiw mit einem kombinierten Raketenangriff an. Dabei kamen elf Menschen ums Leben, unter ihnen zwei Kinder. Mindestens 16 Personen wurden verletzt, mehrere gelten als vermisst. Der Angriff wurde mit ballistischen und Marschflugkörpern geführt. Eine der Raketen traf ein mehrstöckiges Wohnhaus und zerstörte dessen Eingangsbereich vollständig. Der Angriff zeigt die brutale Realität des Krieges gegen die Zivilbevölkerung.

Im Stadtteil Kyjiwski wurden über ein Dutzend Wohnhochhäuser beschädigt. Ein Schulgebäude erlitt schwere Schäden, Dutzende Geschäfte und Autos wurden zerstört. Insgesamt wurden über 800 Fenster zertrümmert. 16 Mehrfamilienhäuser wurden schwer beschädigt, vier davon sind akut einsturzgefährdet. Insgesamt gab es an diesem Tag drei Raketentreffer in verschiedenen Stadtteilen von Charkiw.

Rettungsarbeiten und Lage in der Stadt

Die Rettungs- und Sucharbeiten dauern an. Nach Angaben der Einsatzkräfte müssen die Trümmer mit schwerem Gerät weggeräumt werden. Die Suchoperation wird voraussichtlich mindestens zwei Tage in Anspruch nehmen. Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terekhov, erklärte, es habe sich um eine Luft-Boden-Rakete gehandelt, die von einem Flugzeug abgefeuert wurde. Die Lage in der Stadt bleibt angespannt, die lokalen Dienste arbeiten weiter an der Beseitigung der Angriffsfolgen.

Dieser Angriff ist ein weiteres Zeichen für die Eskalation des bereits über ein Jahr andauernden Konflikts in der Ukraine. Charkiw, das in der Nähe der Grenze zu Russland liegt, wird häufig beschossen, was regelmäßig zu erheblichen menschlichen und materiellen Verlusten führt. Die lokalen Behörden und Rettungsdienste tun alles, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und die Infrastruktur wiederherzustellen, doch die Situation bleibt äußerst schwierig.


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