Verstappen wurde verboten, auf dem Nürburgring zu fahren: Warum der F1-Champion einen Führerschein braucht.

Verstappen wurde verboten, auf dem Nürburgring zu fahren: Warum der F1-Champion einen Führerschein braucht
Verstappen wurde verboten, auf dem Nürburgring zu fahren: Warum der F1-Champion einen Führerschein braucht

Max Verstappen wurde wegen 'unterdrückender' Regeln kritisiert

Nach Angaben von The Sun: Ralf Schumacher äußerte sein Unmut über die „unterdrückenden“ Regeln, die von Max Verstappen verlangen, vor dem Rennen auf einer der gefährlichsten Strecken der Welt eine Genehmigung einzuholen.

Der vierfache Formel-1-Weltmeister Verstappen wechselte vom offenen Radrennen zu GT-Endurance-Rennen in Deutschland, insbesondere in die Nürburgring Endurance Series.

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Verstappen, der im Mai unter dem Pseudonym Franz Hermann auf der Nordschleife des Nürburgrings antrat, stellte einen inoffiziellen Rekord in einem GT3 auf. Doch an diesem Wochenende muss er unter seinem echten Namen zwischen den Formel-1-Rennen in Italien und Aserbaidschan antreten.

Einschränkungen für die Genehmigung

An diesem Wochenende darf der 27-jährige Fahrer aufgrund fehlender erforderlicher Lizenz nicht voll antreten. Für die Teilnahme an dem Rennen benötigt er eine 'A-Genehmigung'. Ohne diese kann er nur in einem kompakten Porsche Cayman GT4 antreten, was ihn nicht berechtigt, um den Sieg zu kämpfen.

Schumacher, 50, kritisiert diese Regeln scharf und hält sie für „unterdrückt“, da sie von der Nordschleife ablenken.

„Natürlich würde ich ihm sofort eine Genehmigung geben, oder er hätte ein Briefing über die Nordschleife und die Besonderheiten dieses Rennens bekommen. Der beste Fahrer der Welt kann es schaffen, wenn es andere auch tun. Ich bin mir da sicher“, sagte er zu Motorsport-Total.com.

Um die volle Lizenz für den Nürburgring zu erhalten, muss Verstappen zunächst seine Qualifikation mit einem 'Permit B' bestätigen, indem er einen theoretischen Test ablegt, der seine Bereitschaft bestimmen wird.

Gefährliche Nordschleife

Der Nürburgring gilt als eine der gefährlichsten Strecken der Welt, wo 69 Fahrer in verschiedenen Formaten ums Leben kamen. Trotz Versuchen, die Strecke zu modernisieren, um die Risiken zu minimieren, starben seit 1998 12 Fahrer.

Schumacher, der während seines zehnjährigen Formel-1-Engagements teilnahm, gesteht, dass er nicht mehr den 'Mut' hat, auf dieser Strecke zu konkurrieren. Er äußerte auch sein Erstaunen über Verstappen, der trotz seiner kürzlichen Vaterschaft weiterhin bestrebt ist, auf der Nordschleife zu fahren.

„Ich hätte nicht den Mut, dort anzutreten. Einfach die Auslaufzonen, die Unterschiede in den Klassen, nachts bei schlechter Sicht ... Man möchte sagen, die Wege sind für die Jungs offen“, sagte er.

Wenn alles an diesem Wochenende erfolgreich verläuft, wird Verstappen am 27. September mit dem Schweizer Team Emil Frey Racing für ein volles NLS-Rennen auf dem Ferrari 296 GT3 zurückkehren. Dies wird sein erstes offizielles GT3-Rennen auf der 12,9 Meilen langen Strecke sein.

Diese Situation mit den Einschränkungen, die Verstappen auferlegt werden, führt zu Diskussionen unter Fans und Motorsportexperten. Sollten die Regeln für talentierte Fahrer wirklich verschärft werden, oder ist es besser, sie mit weniger Einschränkungen auf die Strecke zu lassen? Die Frage bleibt weiterhin relevant, insbesondere angesichts der Gefahren des Nürburgrings.


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