Sibiha fordert nach massivem Raketen- und Drohnenangriff mehr Luftabwehr und Sanktionen.
Außenminister Andrij Sibiha zu den jüngsten Angriffen
Nach Angaben von TSN.ua: Nach einem massiven russischen Angriff auf die Ukraine in der Nacht zum 3. Februar 2023 hat Außenminister Andrij Sibiha die internationale Gemeinschaft zu einer entschlossenen Reaktion aufgerufen. Russland setzte dabei über 450 Drohnen und mehr als 60 Marschflugkörper ein, die erhebliche Schäden an der zivilen Infrastruktur verursachten. Sibiha forderte seine internationalen Partner dringend auf, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen und die ukrainische Luftabwehr (PPO) zu stärken. Solche Angriffe zeigen die systematische Eskalation des Krieges gegen die Zivilbevölkerung.
Der koordinierte Schlag traf acht Regionen der Ukraine und zielte gezielt auf Energieanlagen, die unter anderem die Städte Kiew, Charkiw und Dnipro mit Wärme versorgen. Dabei wurden auch Wohngebäude getroffen, was den rücksichtslosen Charakter der Angriffe des Kremls unterstreicht. Sibiha betonte, dass der Kreml keinerlei Abkommen respektiere, was ein sofortiges internationales Eingreifen erforderlich mache.
Internationale Solidarität ist entscheidend
In seiner Stellungnahme unterstrich der Außenminister zudem die Notwendigkeit, das russische Regime weiter zu isolieren. Er verwies auf die Dringlichkeit, den Druck auf Moskau zu erhöhen, etwa durch die Beschlagnahmung illegal operierender russischer Öltanker. Sibiha machte deutlich, dass Wladimir Putin die Illusion genommen werden müsse, mit Bombenterror und Aggression etwas erreichen zu können. Die Ereignisse bekräftigen die immense Bedeutung einer geschlossenen internationalen Unterstützung für die Ukraine in ihrer Verteidigung.
„Der nächtliche Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur spiegelt die strategische Aggression Russlands wider, die weiterhin die Zivilbevölkerung bedroht – selbst im Angesicht internationaler Vereinbarungen.“ - Andrij Sibiha
Die Appelle Sibihas nach härteren Sanktionen und mehr Unterstützung zeigen, wie dringend eine gebündelte internationale Anstrengung ist, um der Aggression wirksam zu begegnen und die Sicherheit in der Region zu gewährleisten. Um eine weitere Eskalation zu verhindern und das humanitäre Leid der ukrainischen Bevölkerung zu begrenzen, sind nun schnelle und entschlossene Maßnahmen erforderlich.
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