Energieinfrastruktur im Visier: Acht Regionen bei Eiseskälte ohne Strom.
Angriff auf das ukrainische Stromnetz
Nach Angaben von TSN.ua: Bei extremem Frost hat Russland in der Nacht zum Jahresbeginn 2026 die Energieversorgung der Ukraine angegriffen. Temperaturen von bis zu -25°C verschärfen die Lage für Tausende Haushalte in acht Regionen, die ohne Elektrizität dastehen. Solche Angriffe zielen darauf ab, die Zivilbevölkerung im Winter besonders zu treffen.
Nach Angaben des Energiekonzerns DTEK wurden Erzeugungs- und Verteilungsanlagen in acht Gebieten getroffen, darunter Heizkraftwerke (HKW) und Heizwerke (HW) in Kiew, Charkiw und Dnipro. In der Hauptstadt musste der linke Uferbereich notabgeschaltet werden, am rechten Ufer gelten stundenweise Stromsperren.
Angespannte Lage im Energiesektor
Besonders schwer beschädigt wurde ein Heizkraftwerk von DTEK. Die Techniker arbeiten unter Hochdruck daran, die Versorgung in den betroffenen Gebieten zu stabilisieren. Die tiefen Temperaturen erschweren die Reparaturen jedoch erheblich und verzögern die Wiederherstellung der Netze.
Der Vorfall zeigt erneut, wie verwundbar die ukrainische Energieinfrastruktur im Krieg ist – besonders wenn extreme Winterbedingungen hinzukommen.
Die Stromausfälle in den Großstädten Kiew, Charkiw und Dnipro haben schwerwiegende Folgen für den Alltag der Menschen. In der Kälteperiode ist die Abhängigkeit von einer funktionierenden Heizversorgung besonders groß. Behörden und Energieunternehmen bemühen sich zwar um eine schnelle Wiederherstellung, doch die Situation erfordert koordinierte Sofortmaßnahmen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
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