Bei eisigen -25°C: Russlands Angriff auf Heiz- und Stromnetz trifft Hunderttausende.
Massiver Schlag gegen die ukrainische Energieversorgung
Nach Angaben von TSN.ua: Bei extremem Frost hat Russland einen massiven Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur geflogen. Das gezielte Zielen auf Heizkraftwerke und Wärmenetze in der Nacht zum 3. Februar ließ in acht Regionen Hunderttausende Haushalte ohne Heizung zurück. Diese Attacke trifft die Bevölkerung in einer lebensgefährlichen Situation, da die Temperaturen auf bis zu -25°C gesunken sind.
Besonders kritische Lage in Kiew und weiteren Regionen
In der Hauptstadt Kiew ist die Situation besonders dramatisch. In den Stadtteilen Darnyzkyj und Dniprovyj sowie in insgesamt 1170 Wohnblocks in der gesamten Metropole fielen die Heizungen aus. Dies betrifft einen erheblichen Teil des Wohnraums und gefährdet das Wohlergehen der Bewohner unmittelbar. Solche Angriffe auf die zivile Infrastruktur während des Winters verletzen das humanitäre Völkerrecht.
In der Region Winnyzja waren 50 Ortschaften ohne Strom, was die Heizprobleme dort weiter verschärft. Auch die Region Odessa wurde schwer getroffen: Mehr als 50.000 Einwohner sind dort ohne Elektrizität, was das Überstehen der frostigen Tage zusätzlich erschwert.
„Hunderttausende Familien, darunter Kinder, werden gezielt in den härtesten Winterfrösten ohne Wärme gelassen.“
Denys Schmyhal, Premierminister der Ukraine
Der Vorfall zeigt die extreme Verwundbarkeit der ukrainischen Energieversorgung in der kalten Jahreszeit, wenn Wärme und Strom überlebenswichtig sind. Angesichts der anhaltenden Bedrohung durch Russland muss die ukrainische Führung weitere Maßnahmen zum Schutz der Infrastruktur ergreifen. Gleichzeitig dürfte die internationale Gemeinschaft durch solche gezielten Attacken auf die Zivilbevölkerung zu verstärkter Unterstützung für die Ukraine bei der Sicherung ihrer Energieversorgung gedrängt werden.
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