Nach massivem Angriff auf Kiew: Tausende Wohnungen ohne Heizung, Gebäude beschädigt.
Massiver Schlag gegen die Zivilbevölkerung
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 20. Januar hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew mit einer kombinierten Attacke überzogen. Der Fokus der Angriffe lag auf dem linken Ufer des Dnipro. Mehrere Wohnhochhäuser wurden getroffen und zahlreiche Autos zerstört. Eine 59-jährige Frau erlitt Verletzungen und wird stationär in einem Kiewer Krankenhaus behandelt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte.
Die Druckwelle einer Explosion beschädigte ein Hochhaus im Stadtteil Dnipro, wo die Frau verletzt wurde. Im Bezirk Darnyzja wurden bei einem Privathaus Fenster und ein Zaun in Mitleidenschaft gezogen. Solche Angriffe auf Wohngebiete zeigen die gezielte Gefährdung der Zivilbevölkerung im andauernden Krieg.
Kälte und Zerstörung als Folge
Trümmerteile einer Drohne schlugen auf einem Friedhof im Stadtbezirk Desnja ein. Die gravierendste Folge für die Bevölkerung ist der Ausfall der Heizungsversorgung: In 5635 Wohnhäusern fiel die Wärmeversorgung aus, was angesichts winterlicher Temperaturen eine enorme Härte darstellt. Rund 20 parkende Fahrzeuge wurden zudem beschädigt – ein Beleg für die Wucht und die breite Streuung der Angriffe.
Die kombinierten Attacken auf ukrainische Städte, insbesondere auf die Hauptstadt, setzen die militärische Aggression Russlands fort und haben schwerwiegende humanitäre Folgen. Die Lage erfordert ein schnelles Handeln der lokalen und nationalen Behörden, um die Sicherheit und den Schutz der betroffenen Zivilbevölkerung zu gewährleisten.
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