Bei eisigen -25°C: Russischer Angriff trifft Kiewer Heizkraftwerk und Wohngebiete.

Bei eisigen -25°C: Russischer Angriff trifft Kiewer Heizkraftwerk und Wohngebiete
Bei eisigen -25°C: Russischer Angriff trifft Kiewer Heizkraftwerk und Wohngebiete

Schwerer Treffer auf die Energieversorgung der Hauptstadt

Nach Angaben von TSN.ua: Ein russischer Angriff auf Kiew am 3. Februar 2023 hat die dortige Heizkraftwerk (TEC) schwer beschädigt. Auch Wohngebäude wurden getroffen. Sechs Menschen wurden bei diesem Angriff verletzt. Der gezielte Schlag gegen die kritische Infrastruktur traf die Stadt in einer extremen Kälteperiode.

Zum Zeitpunkt des Beschusses herrschten in der ukrainischen Hauptstadt lebensgefährliche -25°C. Diese extreme Kälte verschärft die Lage für die Verletzten und für alle, die nun ohne Heizung auskommen müssen. Zusätzlich wurde eine Tankstelle im Stadtteil Petschersk beschädigt, was die weitreichenden Folgen des Angriffs unterstreicht. Solche Attacken auf die Energieversorgung sind ein wiederkehrendes Muster in diesem Krieg.

Reaktion der ukrainischen Regierung

Der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal bezeichnete den Vorfall als einen 'bewussten Schlag'.

Er betonte die Dringlichkeit, den Schutz von Energieanlagen zu verstärken, und wies darauf hin, dass 'Russland seinen hybriden Krieg gegen die Ukraine und die NATO-Mitglieder fortsetzt'. Die Ereignisse verdeutlichen die anhaltende Bedrohung für die Zivilbevölkerung und ihre lebenswichtige Infrastruktur.

Der Angriff auf das Kiewer Heizkraftwerk ist Teil des seit Jahren andauernden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland. Solche Schläge gegen die Energieversorgung im Winter stellen eine besondere Grausamkeit dar und schaffen immense humanitäre Herausforderungen für die bereits kriegsgebeutelte Bevölkerung. Der Schutz kritischer Infrastruktur bleibt eine der dringendsten Aufgaben für die ukrainischen Behörden.


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